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Lauenburg Volkstrauertag: Überflüssig oder zeitgemäß?
Lokales Lauenburg Volkstrauertag: Überflüssig oder zeitgemäß?
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00:00 09.11.2013
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Ratzeburg

Man findet sie auf Friedhöfen und an Gedenkstätten — Denkmäler, die auf Krieg und auf Gefallene hinweisen. Errichtet in Stein oder in Bronze gegossen, sollen sie der Nachwelt eine Botschaft vermitteln, eine Botschaft, die für die Ewigkeit gedacht ist. Doch, sagen die zahlreichen Denkmäler und Ehrenmale im Kreisgebiet heute noch das aus, was bei ihrer Errichtung beabsichtigt war? Und sind die besonderen Gedenktage für die Verstorbenen, an denen die Öffentlichkeit dazu aufgerufen wird, ihrer zu gedenken, noch zeitgemäß? Erreicht der Volkstrauertag, der am 17.

November begangen wird, noch alle Menschen in seiner ursprünglichen Form als Erinnerung an all jene, die ihr Leben bei der Verteidigung ihres Vaterlandes verloren haben? Diese Fragen sollen in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, die im Rahmen des Projektes „Unbequeme Denkmäler“ am Dienstag, 12. November, um 19.30 Uhr im Ratzeburger Rathaus stattfindet, erörtert werden. Teilnehmende sind Pröpstin Frauke Eiben, Bürgermeister Rainer Voß und der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Landesverbandes des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, Dr. Volkram Gebel. Moderator ist Stadtarchivar und Historiker Christian Lopau. Die Einführung hält Wolf-Rüdiger Busch, Vorsitzender des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg.

LN

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