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Lauenburg Volle Packung Musik beim Möllner Pegasus-Festival
Lokales Lauenburg Volle Packung Musik beim Möllner Pegasus-Festival
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16:09 18.05.2016
Die Ratzeburger Death Metal-Combo „Fleshcult“ hat bereits ein Album mit dem Titel „Ritus“ veröffentlicht.
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Mölln

Das gab es im Lauenburgischen wohl noch nie: Erstmals fördert die Stiftung Herzogtum Lauenburg ein Rock-Pop-Festival, das jugendlichen Musikern eine Bühne bietet. Und die Bühne kann sich sehen lassen. Nicht im dunklen Jugendclub sondern auf der Open-Air-Bühne im Möllner Kurpark soll es abgehen. Am Sonnabend, 21. Mai, gehen acht Bands an den Start.

Kein Kurorchester, kein Gartenmarkt: Am Sonnabend gehört der Möllner Kurpark dem jungen Partyvolk – Beim Pegasus-Festival treten acht Bands von Rock bis Rap auf.

Dabei ist wohl für beinahe jeden Geschmack etwas dabei: Rock aus Mölln, Punkrock aus Hannover, Metal aus Ratzeburg, Emo aus Flensburg sowie Hip-Hop sind zu hören.

„Es gibt immer weniger Jugendliche, die Musik in einer Band machen“, ist die Erfahrung von Florian Klein, einem der Organisatoren des Pegasus-Festivals. Gerade hockt er im Garten des Jugendzentrums „Taktlos“ uns klebt zusammen mit drei anderen Altersgenossen Plakate mit Kleister und einem Quast auf Hartfaserplatten. Die Vorbereitungen für das Festival laufen eine Woche vorher auf Hochtouren.

Ein Team aus zwölf Helfern, Jugendliche aus der Szene im Lauenburgichen, ist am Start. „Es ist gut, etwas für lokale Musiker aus der Region zu tun“, lobt Thore Brüggmann die Unterstützung der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Dabei gehe es nicht einmal nur darum, etwas für Musiker zu tun. „Auch die gesamte Organisation von Technik bis Werbung macht Spaß“, berichtet Cindy Kleinhempel und deutet auf das Plakat. Eine Jugendliche aus dem Kreis hat es entworfen. Auch das fliegende Pferd im Logo hat sie gestaltet – in Anlehnung an das Pferd im Kreiswappen.

Mit dem „Pegasus Open Air“ bringt die Kultur-Community der Stiftung Herzogtum Lauenburg ein Line-Up auf die Bühne, das neben Rock, Alternative und Punkrock auch Metal und Rap zu bieten hat. Das beste daran: Der Eintritt ist frei. Doch nicht nur auf der Bühne lässt sich echtes Festival-Feeling erleben: Für Snacks und Getränke sorgen das DRK aus Schwarzenbek und Mölln. An der „genießBar“ wird es alkoholfreie Cocktails geben.

Die Bühne rocken junge Künstler und Bands sowohl aus der Region als auch aus ganz Deutschland vom Nachmittag bis in die Abendstunden. Bis 22 Uhr darf gerockt werden. Aus Mölln kommen die Punkrocker von „Backbord“ und „About Blank“. Der Rapper „Frank Walter P.“ bezeichnet seine Musik selber als „Wurzelbehandlung ohne Betäubung“. Mit dabei sind außerdem „Fortunes Fail“ aus Hannover sowie die Band „LIRR“.

Und die Ratzeburger Death Metal-Combo „Fleshcult“ tritt ebenfalls auf. „Gerade erst ist noch eine Band aus Hamburg dazu gekommen“, berichtet Klein. „Tonfang“ aus Hamburg spielen, haben es aber nicht mehr auf den Flyer geschafft.

Das Festival ist kostenfrei und basiert neben der Arbeit von Hauptamtlichen aus der Stiftung und Schulsozialarbeit auf großem ehrenamtlichen Engagement der Jugendlichen sowie weiteren Unterstützern des DRK, der „genießBar“ der Drogen- und Schuldenprävention des Jugendzentrums in Mölln sowie dem „Viva-con-Agua-Team“ aus Lübeck. Die Musikanlage und die Tontechnik stellt das Jugendzentrum „Taktlos“ um Erzieher Henning Schmidt. Die Stadt Mölln erlaubt die Nutzung des Kurparks.

Das Festival beginnt um

14 Uhr. Mehr Infos im Internet

auf www.pegasus-open-air.de

Kulturnetzwerk

Eine neue Jugendkultur im Kreis Herzogtum Lauenburg schaffen, fördern, vernetzen und verändern – das ist das Ziel der „Kultur-Community“, die Ende 2014 gegründet wurde.

20 Jugendliche und ältere Engagierte arbeiten mittlerweile mit Unterstützung der Stiftung Herzogtum Lauenburg an Projekten im Rahmen der jungen Kultur – denn Ideen und Wünsche gibt es viele.

 Florian Grombein

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