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Vom Opfer zum Täter: Raubüberfall auf Döner-Fahrer war gestellt

Anker/Albsfelde Vom Opfer zum Täter: Raubüberfall auf Döner-Fahrer war gestellt

Auf der Landesstraße 199 zwischen Anker und Albsfeldehaben haben am Mittwochnachmittag zwei LKW-Fahrer aus Kiel einen Raubüberfall inszeniert. 

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Die beiden, möglicherweise bewaffneten Täter sind noch auf der Flucht. Die Polizei bittet Zeugen um Mithilfe.

Quelle: dpa

Anker/Albsfelde. Ein vermeintlich spektakulärer Raubüberfall mitten im beschaulichen Lauenburgischen, so sah die Situation zunächst aus. Zwei Lkw-Fahrer seien zwischen Anker und Albsfelde von einem Motorrad-Duo um eine erhebliche Summe Bargeld erleichtert worden, teilte die Polizei mit. Die Motorradfahrer hätten dabei eine perfide List angewandt: Sie täuschten nach derzeitigem Sachstand der Ermittlungen gegen 13.30 Uhr auf der Landesstraße 199 eine Panne vor. Als der 28-jährige deutsche Fahrer und sein 26-jähriger bulgarischer Beifahrer hielten und aus dem Lieferwagen ausstiegen, um zu helfen, habe einer der beiden mutmaßlichen Täter eine Handfeuerwaffe gezogen und die hilfsbereiten Männer gezwungen unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe des Bargeldes. Der Fahrer habe hierbei einen Schlag auf den Kopf erhalten und sei leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.

Im Laufe des Tages ergab sich dann jedoch ein ganz neuer Tatbestand. Die vermeintlichen Opfer wurden hierbei zu Tätern, denn in den Vernehmungen durch die Kriminalpolizei verstrickten sich die beiden LKW-Fahrer in Widersprüche. Schließlich gestand der Beifahrer, dass der Überfall bloß vorgestäuscht war. Bei der körperlichen Durchsuchung des Fahrers wurde eine größere Menge Bargeld aufgefunden, dessen Herkunft noch geklärt werden muss. Die leichten Kopfverletzungen hat er sich allem Anschein nach selbst zugefügt. Beide Beschuldigten haben einen festen Wohnsitz in Deutschland und wurden nach der Vernehmung entlassen.

Von Amtswegen wurde jetzt Strafanzeige wegen Vortäuschung einer Straftat eingeleitet.

Zeugen, die den vermeintlichen Überfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ratzeburg unter Telefon 0 4541 / 8090 zu melden.

 hh/jeb

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