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Lauenburg Vortrag über Plüschow in Fredeburg
Lokales Lauenburg Vortrag über Plüschow in Fredeburg
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00:38 06.09.2016
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Fredeburg

Seit 25 Jahren steht der Name Schloss Plüschow für engagierte Kunstförderung weltweit. Abseits von Metropolen mitten in der ursprünglichen Natur Mecklenburgs können internationale bildende Künstlerinnen und Künstler in weiträumigen Ateliers ungestört arbeiten und ein kreatives Refugium auf Zeit finden. In Ausstellungsprojekten werden aktuelle Kunsttendenzen interessiertem Publikum von nah und fern präsentiert.

Bereits zu DDR-Zeiten wurde im privaten Rahmen und an der Grenze zur Illegalität in Plüschow künstlerisch gearbeitet. Das Bedürfnis nach freier künstlerischer Entfaltung konnte zur Zeit der Wende in ein zukunftsweisendes Konzept einfließen. Die Verwirklichung dieses außergewöhnlichen Ortes für Kunst und Künstler, der in seiner Offenheit und inhaltlichen Freiheit immer wieder neu erfunden wird und auch im internationalen Kontext als hochrangige Stätte künstlerischer Produktion, Präsentation und Kommunikation bestehen kann, nahm seinen Lauf. Inzwischen berühmte internationale Künstlerinnen und Künstler, wie Olaf und Carsten Nicolai, Dan Perjovschi, Olafur Eliason, Gunda Förster, Rémy Markowitsch, Maix Maier, Rolf Julius, Ivan Kafka, Christian Hasucha, Christina Barosso, Josef Dabernig, Brian Catling waren in Plüschow Stipendiaten, Ateliergäste oder Ausstellungsbeteiligte.

Miro Zahra, Künstlerin und Leiterin des Künstlerhauses, berichtet am Donnerstag, 8. September um 19.30 Uhr im „Alten Pferdestall“ der Domäne Fredeburg (Domänenweg 1) über die bewegte Geschichte „ihres“ Hauses. Der Eintritt kostet für Vereinsmitglieder fünf Euro, Gäste zahlen den Betrag von sieben Euro.

LN

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