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Lauenburg Wagner-Bockey fordert Beratung für gewalttätige Männer
Lokales Lauenburg Wagner-Bockey fordert Beratung für gewalttätige Männer
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21:15 22.11.2016

. Aus Anlass des Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“ unterstreicht die Geesthachter SPD-Landtagskandidatin Kathrin Wagner-Bockey die Bedeutung von Frauenhäusern. „Frauenhäuser bieten Schutz und erste Hilfe in Situationen, wo teilweise jahrelange häusliche Gewalt eskaliert ist. Dieser Schutzraum ist insbesondere für traumatisierte Kinder eine erste Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen“, schreibt Wagner-Bockey zu den am morgigen Freitag zahlreich im Kreis stattfindenden Aktionen. „Wichtig ist auch die fachliche Beratung der Mütter, denen damit die Möglichkeit gegeben wird, sich gedanklich neu zu sortieren.“

Mit Sprüchen wie „Mit Gewalt erreicht man keine Liebe“ möchte die Gleichstellungsbeauftragte Nina Stiewink auf das Thema aufmerksam machen. FOTO: AMT HOHE ELBGEEST/HFR
Kathrin Wagner-Bockey (SPD). FOTO: HFR
Mit Sprüchen wie „Mit Gewalt erreicht man keine Liebe“ möchte die Gleichstellungsbeauftragte Nina Stiewink auf das Thema aufmerksam machen. FOTO: AMT HOHE ELBGEEST/HFR

Für die Frauen im Kreis sei das Frauenhaus in Schwarzenbek extrem wichtig. Anfang August habe sie sich einen persönlichen Eindruck von der Einrichtung machen können. „Sie hat den Namen Zufluchtsort mehr als verdient“, so Wagner-Bockey. Zusätzlich positiv sei, dass mit dem Frauenhaus im Kreis ein regionales Angebot gemacht werden könne.

Gute Beratungsmöglichkeiten fordert Wagner-Bockey auch für Männer. In ihrer Rolle als Täter, aber auch als Opfer, hätten Männer oft ebenfalls einen erheblichen Leidensdruck und benötigten Hilfe, so die Geesthachter Kommunalpolitikerin.

In Schleswig-Holstein würden sich jährlich 10000 betroffene Frauen an eine Beratungsstelle oder den Frauennotruf wenden. In Schleswig-Holstein gibt es 16 Frauenhäuser mit zusammen 319 Plätzen.

Jährlich würden dort mehr als 1000 Frauen mit ihren Kindern Zuflucht finden, so die SPD-Landtagskandidatin. hm

Brötchen und Hilfe Rund um die Uhr

Brötchen in Tüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ verteilt Nina Stiewink, Gleichstellungsbeauftragte im Amt Hohe Elbgeest, am morgigen Freitag von 9 bis 12 Uhr im Dassendorfer Amtsgebäude, Christa-Höppner Platz 1. In der Tüte befinden sich auch Informationen zum Thema häusliche Gewalt. Weiter steht Stiewink für Gespräche oder Terminvereinbarungen bereit. Die Beratungsstelle "24/7" ist rund um die Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 040/800041000.

LN

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