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Lauenburg „Wanderhure“ macht in Geesthacht Station
Lokales Lauenburg „Wanderhure“ macht in Geesthacht Station
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21:32 21.09.2016

Nach der fulminanten Darbietung von „Die Päpstin“ kommt das Ensemble von theater.lust am morgigen Freitag mit einer weiteren ungewöhnlichen Inszenierung ins Geesthachter kTS.

Anja Klawun beherrscht in der Titelrolle des Stücks „Die Wanderhure“ den Abend – wohl auch morgen im kTS. Quelle: hfr

Preise & Karten

Eintritt: ab 18,70 € bis 31,90 €

Vorverkauf: online unter www.kts-geesthacht.de, an der Theaterkasse oder bei Zigarren-Fries in Geesthacht.

Weitere Informationen sowie Szenenfotos unter: http://theaterlust.de/die-wanderhure

„Die Wanderhure“, sowohl als Buch als auch in der Verfilmung ein großer Erfolg, ist ein spannender Krimi von der ersten bis zur letzten Minute (Veranstalterinfo). Das Bühnenbild und die Kostüme sind minimalistisch und akzentreich. Zum Inhalt: Als der verwitwete Meister Matthis Schärer 1410 in Konstanz für seine sittsame Tochter Marie einen Ehevertrag mit dem illegitimen Grafensohn Ruppertus Spendidus schließt, ahnt er nichts von dessen wirklichen Absichten. Der heimtückische und besitzgierige Advokat lässt die 17-jährige Jungfrau brutal vergewaltigen und in einem Schandkittel aus der Stadt verbannen. Eine Wanderhure findet Marie halbtot im Straßengraben

Es könnte so einfach sein. Marie, Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt Michel. Keine gute Partie, so ein Wirtssohn, aber Sie könnten weggehen aus Konstanz. Maries Vater allerdings hat ganz andere Pläne für seine Tochter. Die Frau von Ruppertus Splendidus soll sie werden, dem Sohn des Reichsgrafen von Keilburg. Niemals! Stolz schmettert Marie dem ungeliebten Verlobten ihr Nein entgegen.

Was sie nicht weiß: Sie und ihr Vater sind Opfer einer Intrige. Plötzlich wird Marie der Hurerei bezichtigt. Sie, die Unschuld selbst! Sie wird eingekerkert und vergewaltigt, kommt vors Kirchengericht, beteuert und fleht vergeblich. Ihr Vater, der sie schützen will, wird ermordet, Marie am Schandpfahl fast totgeschlagen und dann aus der Stadt gejagt. Aber der Mensch ist ein zähes Wesen. Marie überlebt und schwört Rache. Nichts wird sie davon abbringen, die, die ihr Leben zerstört haben, zu stellen und zu vernichten. Doch sie – eben noch die ehrbare Bürgerstochter – ist entrechtet und ohne Heimat. Nur als Prostituierte kann sie sich durchbringen, als „Hübschlerin“, als Wanderhure. Aber als Hure hat sie auch Macht – wenn sie geschickt ist. Und alle ihre Gaben nutzt, ihre Schönheit, ihre Intelligenz und ihren Mut der Verzweiflung. Marie hat nichts mehr. Jetzt will sie Macht und Rache. Wird sie beides bekommen? Hat sie überhaupt eine Chance?

Das Schauspiel wurde von Daniel Hohmann nach dem Roman von Iny Lorentz und Motiven der gleichnamigen Verfilmung verfasst. Die Live-Bühnenmusik wird von Georg Karger dargebracht.

Beginn ist um 20 Uhr.

LN

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