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Lauenburg 1,6 Millionen für Schiffsunterhaltung
Lokales Lauenburg 1,6 Millionen für Schiffsunterhaltung
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14:54 31.08.2018
Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Lauenburg: Jetzt gibt es 1,65 Millionen für die Schiffe. Quelle: LN-ARCHIV
Lauenburg

„Der Bund investiert 1,62 Millionen Euro in die Schiffsflotte des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lauenburg. Im Entwurf des Bundeshaushaltsplans 2019 konnten 670000 Euro für die Instandsetzung des Eisbrechers „Bison“ sowie 950000 Euro für den Umbau des Schwimmgreifers „Elsflether Sand“ veranschlagt werden.“

Das berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann kurz nach Veröffentlichung des Bundeshaushaltsentwurfs.

Mehr Leistung

Schwimmgreifer „Elsflether Sand“: Der im Jahr 2009 für das WSA Bremen gebaute Schwimmgreifer wurde dem WSA Lauenburg 2013 als Ersatz für den Schwimmgreifer Herkules (Baujahr 1966) zugewiesen. Mit den Umbauarbeiten wird sich das Leistungsspektrum des WSA Lauenburg erweitern. Der Hydraulikkran soll bis zu 22 Tonnen und einer Ausladung von bis zu 18 Meter an der Schleusenanlage sowie bis zu 2 Tonnen und einer Ausladung von bis zu 22 Meter an der Wehranlage heben können.

„Mit den Investitionen modernisiert der Bund die Lauenburger Schiffsflotte, um sie auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten.“ Ziel des Umbaus sei, den Schwimmgreifer „Elsflether San“ künftig als Hebegerät ausschließlich auf der Elbe am Stauwehr Geesthacht einzusetzen.

Neuer Hydraulikkran

Hierzu soll der vorhandene Hydraulikbagger durch einen Hydraulikkran ersetzt werden. „Mit dem Hydraulikkran können dann sogenannte Revisionsverschlüsse (Notverschlüsse) gesetzt sowie technische Ausrüstung bewegt werden“, so Brackmann mit Blick auf die anstehenden Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Wehranlage in dessen Zuge die Revisionsverschlüsse es ermöglichen die verschiedenen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten im Trockenen auszuführen.

Langfristig in Betrieb bleiben soll der Eisbrecher „Bison“ aufgrund seiner guten Manövriereigenschaften, die gerade an der Staustufe Geesthacht wichtig und im Zuge der Instandsetzungsarbeiten notwendig seien. Für die Instandsetzung des Eisbrechers wendet der Bund 2019 rund 670.000 Euro auf.

Hauptmaschine wird ersetzt

Geplant sei schwerpunktmäßig der Ersatz der Hauptmaschine, der aufgrund gravierender technischer Defekte den Einsatz des Eisbrechers unmöglich machte. Daneben sind Korrosionsschutzarbeiten am Schiffskörper und der Ersatz der Trinkwassertanks ist notwendig, um den Eisbrecher auch künftig in Betrieb zu halten.

Auch die elektronischen Anlagen, die nautische Ausrüstung sowie die Schiffsbetriebsanlagen sollen auf den neusten Stand gebracht werden.

 

Silke Geercken

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