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Lauenburg Weniger Todesfälle durch Herzerkrankungen im Kreis
Lokales Lauenburg Weniger Todesfälle durch Herzerkrankungen im Kreis
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00:00 28.12.2012
Ratzeburg

Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauferkrankungen sind noch immer die Todesursache Nummer eins. Allerdings ist der Anteil dieser Erkrankungen an allen Todesfällen in den vergangenen Jahrzehnten beträchtlich zurückgegangen. Im Kreis Herzogtum Lauenburg sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr insgesamt 1972 Menschen gestorben, davon erlagen 832 einem Herz-Kreislaufleiden. Das entspricht einem Anteil von 42,2 Prozent.

Landesweit starben im vergangenen Jahr 30 981 Menschen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein. Davon 12 959 an einem Herz-Kreislaufleiden. Das entsprach einem Anteil von 41,8 Prozent. Im Jahr zuvor hatte der Anteil bei 42,3 Prozent gelegen. Unverändert hoch ist hingegen der Anteil der Krebserkrankungen an der Zahl der Todesfälle. Im vergangenen Jahr erlagen 7912 Schleswig-Holsteiner einer bösartigen Neubildung. Das entsprach einem Anteil von 25,5 Prozent, also fast genau einem Viertel. Im Lauenburgischen erlagen 494 Menschen einem Krebsleiden. Das waren 25,1 Prozent. Bei Männern und Frauen führte am häufigsten ein Krebs der Verdauungsorgane zum Tod. Bei Frauen folgt auf Platz zwei der tödlichen Krebserkrankungen Brustkrebs.

Doch auch sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder andere Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten führen zum Tod. In Schleswig-Holstein erlagen im vergangenen Jahr 793 Menschen einer solchen Krankheit. Im Jahr zuvor waren es nur 683 gewesen. 2011 betrug der Anteil an allen Todesursachen 2,5 Prozent, im Vorjahr waren es 2,1 Prozent. Im Kreis erlagen 56 Männer und Frauen einer solchen Erkrankung.

891 Todesfälle waren im vergangenen Jahr landesweit auf äußere Ursachen zurückzuführen. Das entsprach einem Anteil von knapp drei Prozent. Dazu zählen Verletzungen zum Beispiel durch Straßenverkehrsunfälle, Vergiftungen und auch Suizid. Im Kreis Herzogtum Lauenburg war der Tod von 59 Menschen auf äußere Ursachen zurückzuführen.

zds

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