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Lauenburg Wenn die „Weihnachtsmaus“ zu Besuch ist
Lokales Lauenburg Wenn die „Weihnachtsmaus“ zu Besuch ist
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13:19 24.12.2015
Mit ihren schwarzen Knopfaugen löst die Waldmaus eher Sympathie als Phobie aus. Quelle: Wolfgang Buchhorn

Wenn an den Festtagen Plätzchen und Marzipankartoffeln spurlos verschwunden sind, soll es nach James Krüss die „Weihnachtsmaus“ gewesen sein, die zur Entlastung heimlicher zweibeiniger Naschkatzen herhalten muss. Gerade im Winter können wir aber durchaus auch von wirklichen Mäusen ungebetenen Besuch bekommen. Zwar nicht gerade im Wohnzimmer unterm Weihnachtsbaum, aber im Keller oder auf dem Dachboden. Eine Maus im Haus muss keine Hausmaus sein.

Vor allem im Landgebiet und am Siedlungsrand ist es oft die Waldmaus, auch wenn es in der Nähe gar keinen Wald gibt. Die Waldmaus ist größer als die Hausmaus, nicht mausgrau, sondern bräunlich mit weißem Bauch und sehr großen Ohren. Mit ihren schwarzen Knopfaugen löst sie bei vielen Menschen Sympathie statt Phobie aus.

Im Gegensatz zur „Weihnachtsmaus“, die bald nach den Festtagen von selbst verschwindet, würde die Waldmaus uns ganz gern bis zum Frühling treu bleiben. Wenn Sie etwas dagegen haben und eine Waldmaus fangen wollen, müssen Sie auf ihre Sportlichkeit bauen: Die Waldmaus ist unglaublich schnell und klettert hervorragend. Haben Sie eine Waldmaus mit einer Lebendfalle erwischt, lassen Sie sie nicht in einen Eimer laufen, um das süße Tierchen den Kindern zu zeigen. Mit einem einzigen Satz würde die Maus aus ihrem Gefängnis hüpfen — und diese Falle künftig meiden.





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Karsten Gärtner

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