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Lauenburg Wie man sich Barlach nähern kann
Lokales Lauenburg Wie man sich Barlach nähern kann
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20:38 11.08.2017
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Ratzeburg

51 Zentimeter lang und 25 Zentimeter hoch misst das neue Faltblatt des Fördervereines, das Vorsitzender Prof. Dr. Ralf Röger im Garten des Ratzeburger Barlach-Museums vorstellte. Zusammengefaltet sind es dann in der Länge nur taschen- und handfreundliche zehn Zentimeter. Der Förderverein Ernst Barlach Museum Altes Vaterhaus in Ratzeburg hatte festgestellt, dass der Vorgänger vergriffen ist und Dr. Christel Happach-Kasan nahm sich der inhaltlichen Gestaltung des neuen Faltblattes an.

Vorsitzender Prof. Dr. Ralf Röger präsentiert das neue Faltblatt an Barlachs „Der Sinnende II“. Quelle: Foto: Biller

Ein umfangreicher Text zu Lebenslauf und Werk Barlachs findet sich auf der einen Seite, ein Stadtplan mit Stationen in Ratzeburg, an denen „Berührungen“ mit Werk und Leben des Künstlers möglich sind, auf der anderen. Humorig gestand Dr. Röger eine inhaltliche Doppelung als „bewusst retardierendes Moment“ ein, gleichwohl liefert der Text einen umfangreichen Überblick über die künstlerische Entwicklung Ernst Barlachs.

Der inhaltlichen Fülle wurde eine verhältnismäßig kleine Schriftgröße geschuldet, die sich in der Einführung farblich dem Hintergrund angleicht. Die acht im Stadtplan bebilderten Stationen führen zu Werken Barlachs in Ratzeburg, wie dem Bettler – auch: „Bettler auf Krücken“ – im Innenhof des ehemaligen Domklosters, und zu Stationen, die im Leben des Künstlers Bedeutung erfuhren. Die ehemalige Gelehrtenschule – heute das Rathaus – wird gezeigt, ebenso das Ansveruskreuz in Einhaus.

Kreispräsident Meinhard Füllner sprach von einer „gestalterisch und inhaltlich gelungenen Anleitung, wie man sich Barlach in Ratzeburg nähern kann“. Nach Füllners Worten werde der Kreis immer mehr von Kultur und kulturellem Leben bestimmt. Und: „Barlach ist ein Künstler der Zeit geblieben. Was er über Krieg, Not, Armut und Elend in der Welt zum Ausdruck gebracht hat, ist heute hoch aktuell.“

5000 Exemplare wurden gedruckt und werden im Museum, im Dom, der Tourist-Information, den Ämtern und in den Buchhandlungen Weber ausliegen.

thobi

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