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Lauenburg Wieder mehr Arbeitslose zu Beginn der Ferien
Lokales Lauenburg Wieder mehr Arbeitslose zu Beginn der Ferien
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20:17 30.07.2015

Mit Beginn der Sommerferien im Juli hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Arbeitsagentur Bad Oldesloe saisonüblich zugenommen. Die Zahl arbeitsloser Menschen ist um 360 gegenüber dem Vormonat angestiegen und beträgt jetzt 10718. Die Arbeitslosenquote liegt im Bezirk bei 4,7 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte über dem Juniwert. Im Kreis Herzogtum Lauenburg beträgt die Quote 5,8, im Kreis Stormarn 3,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat sind 589 Menschen weniger auf Arbeitssuche gewesen. Im Juli 2014 waren es 11307. Die Quote lag bei 5,0 Prozent.

Im Kreis Herzogtum Lauenburg ist die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat gestiegen und beträgt im Juli 5,8 Prozent. Aktuell sind hier 5898 Menschen arbeitslos gemeldet, 184 mehr als im Vormonat. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 6,1 Prozent. Seinerzeit waren 285 Menschen mehr auf der Suche nach einer Beschäftigung.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli ist saisonüblich. Mit Schul- und Ausbildungsende melden sich viele junge Menschen arbeitslos — allerdings nur kurz, weil sie in Ausbildung oder weiter zur Schule gehen oder ein Studium aufnehmen“, erklärt Arbeitsagentur-Chefin Dr. Heike Grote-Seifert. „Darüber hinaus haben diejenigen gute Chancen, ihre Arbeitslosigkeit schnell zu beenden, die kürzlich ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und jetzt auf der Suche nach ihrer ersten Festanstellung sind. Vor dem Hintergrund des andauernden Fachkräftemangels werden sie auch als Berufsanfänger gern genommen“, so Grote-Seifert weiter.

In vier Tagen starten die ersten Jugendlichen in die Ausbildung, andere folgen am 1. September. Aktuell werden noch zahlreiche Lehrstellen angeboten. Deshalb läuft die Ausbildungsvermittlung weiter auf Hochtouren. Maria Michalke, eine von zwei Vermittlerinnen, kümmert sich vor allem um solche Jugendliche, die es schwerer haben — aufgrund eines fehlenden oder schwachen Schulabschlusses. „Weil ich die Bewerber gut kenne, kann ich im persönlichen Kontakt mit Unternehmen eventuelle Vorbehalte ausräumen oder zusätzliche Hilfen anbieten“, sagt sie. Nicht selten helfen ein Praktikum oder eine von der Arbeitsagentur geförderte Einstiegsqualifizierung (EQ), den Weg in die Ausbildung zu ebnen. Michalke und ihre Kollegin haben seit Anfang dieses Jahres 233 Jugendliche betreut, von denen bislang 92 mit ihrer Hilfe einen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden haben. Andere haben sich für eine schulische Ausbildung oder einen weiteren Schulbesuch entschieden.

LN

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