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Lauenburg Windkraft-Gegner machten ihre Sorgen deutlich
Lokales Lauenburg Windkraft-Gegner machten ihre Sorgen deutlich
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20:21 09.02.2016

Zur Gesprächsrunde mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer in Lütau kamen Vertreter mehrerer Bürgerinitiativen aus Dörfern des gesamten Kreises. Thema:

Energiegewinnung durch Windkraft. Das Ziel der Landesregierung, 300 Prozent des landeseigenen Bedarfs an Strom zu produzieren, würde zu 10 Prozent des bundesweiten Energiebedarfs beitragen, sagte Scheer. Sie warb dafür, eine gemeinsame Lesart zu finden. Es sollte eine Mischung aus verschiedenen Energieträgern angestrebt werden, um die unterschiedlichen Energiebedarfe in den ländlichen Räumen und den Ballungszentren abzudecken. Es brauche viel Solidarität, um die Energiewende hinzubekommen.

Im Anschluss nutzten dann viele aus der Gesprächsrunde die Möglichkeit, ihre Argumente vorzubringen. Es gab die bekannten Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen, Wertverlust der Grundstücke, Natur-und Denkmalschutz und auch örtliche Besonderheiten. Dr. Scheer nahm dazu Stellung, ohne jedoch von den bekannten Positionen der Landesregierung abzuweichen. Sie versprach lediglich, sich für die Nachtabschaltung der Befeuerung für die WKA-Masten einzusetzen, weil die dafür notwendige Technologie vorhanden sei. Nachdenklich wurde sie bei dem Hinweis, dass die physikalisch-technische Bundesanstalt Braunschweig ihre Studien zur Schallmessung an WKA aus Geldmangel habe einstellen müssen. Die Frage, warum von Regierungsseite keine weiteren Mittel dafür bereitgestellt werden, konnte sie nicht beantworten. „Wir müssen ihr anrechnen, dass sie sich zwei Stunden Zeit für unsere Anliegen genommen hat. Abgesehen von den inhaltlichen Differenzen, war es für uns ein erfolgreicher Abend, da Dr. Scheer erkannt hat, dass sich in ihrem Wahlkreis eine breite Front gegen den Neubau von WKA gebildet hat“, so ein Teilnehmer.

LN

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