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Lübeck 14 Tote bei Feuer in Behindertenwerkstatt
Lokales Lübeck 14 Tote bei Feuer in Behindertenwerkstatt
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18:46 26.11.2012
14 Menschen starben durch das Feuer, sieben weitere wurden schwer verletzt.
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Ausgelöst wurde das Feuer in Titisee-Neustadt nach ersten Ermittlungen durch eine Explosion in einem Lagerraum. Ob in dem Raum Chemikalien gelagert wurden, ist noch unklar. In den Werkstätten wird Holz verarbeitet. In einer dramatischen Rettungsaktion hatten Feuerwehrleute zahlreiche Menschen aus dem brennenden und verrauchten Gebäude geborgen. In der Caritas-Werkstatt rund 40 Kilometer östlich von Freiburg im Breisgau arbeiten etwa 120 Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

Unter den 14 Opfern der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald sind Behinderte und Betreuer. Das sagte der Einsatzleiter der Polizei, Alfred Oschwald, bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Titisee-Neustadt. Die Todesursache sei vermutlich Rauchvergiftung. Es seien aber noch nicht alle Toten identifiziert.

Das Gebäude sei durchsucht und niemand werde mehr vermisst. Sieben Menschen seien bei dem Feuer schwer verletzt worden. Sie seien aber außer Lebensgefahr, sagte Oschwald. Nach den Worten von Kreisbrandmeister Alexander Widmaier waren bei Ausbruch des Brandes 120 Personen in dem Gebäude. Die meisten konnten sich selbst retten. Doch 14 von ihnen seien völlig hilflos gewesen und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.

Alarmiert wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage in dem Gebäude. Kurz danach riefen zahlreiche Nachbarn über Notruf an und berichteten von starkem Rauch. Als die Feuerwehrleute eintrafen, seien ihnen auf der Straße schon viele Menschen in Panik entgegengelaufen.

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