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Lübeck 20 000 Euro für die Marienkirche
Lokales Lübeck 20 000 Euro für die Marienkirche
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20:34 26.04.2018
Gemeinderatsvorsitzender Christian Rosehr mit Johannes Schindler und Ulrike Scholz (v. l.) von der DSD. Quelle: Foto: Joe Andreoli
Innenstadt

Die Marienkirche zählt mit dem Lübecker Dom zu den Höhepunkten der historischen Altstadt, die 1987 als erste nordeuropäische Stadt zum Unesco-Welterbe gekürt wurde. „Wir tragen – auch für die nachfolgenden Generationen – eine große Verantwortung für den Erhalt der Marienkirche“, so Christian Rosehr, Gemeinderatsvorsitzender von St. Marien. Und dazu gehöre es eben auch, die mehr als 700 Jahre alte Kirche stets auf Sanierungsbedarf und kleinere Wehwehchen zu untersuchen: „Eine Kirche ist eigentlich eine fortwährende Baustelle“, ergänzt er.

Jetzt geht es um den Fries der Nordkapelle, der aufgrund der Witterungsverhältnisse an der Oberfläche beschädigt ist und bröckelt.

Die Kosten der Sanierungs- und Renovierungsarbeiten belaufen sich auf 79000 Euro. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die ihre Mittel zur Hälfte aus der Lotterie Glücksspirale und zur anderen Hälfte aus Spenden bezieht, steuert insgesamt 20000 Euro bei. Die restlichen 59000 Euro werden aus den Einnahmen der Gemeinde generiert.

„Die Stiftung ist dafür da, Institutionen dabei zu unterstützen, alte Gebäude zu erhalten“, erklärt Johannes Schindler, Ortskurator der DSD in Lübeck, der zusammen mit seiner Kollegin Ulrike Scholz den symbolischen Fördervertrag überbringt.

Restauration und Sanierung des Nordkapellen-Frieses der Kirche werden voraussichtlich bis zum späten Herbst 2018 andauern.

 joe

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