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Lübeck 289 268 Kilometer für die Umwelt
Lokales Lübeck 289 268 Kilometer für die Umwelt
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23:03 23.06.2016
Ludger Hinsen (v. l.) ehrte Claudia Santamaria-Spatzier, Thomas Kriesen, Frank Spatzier und Herwig Nöthel. Quelle: er

Sie haben in die Pedale getreten, was das Zeug hält. 1875 Teilnehmer radelten innerhalb von drei Wochen gemeinsam 289268 Kilometer mit dem Drahtesel. Es ist bereits die fünfte Teilnahme der Hansestadt an der bundesweiten Aktion Stadtradeln. Gestern übergab Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) den besten Fahrern ihre Preise im Rathaus.

Es sei eine tolle Leistung, was die Radler aus Lübeck da geschafft hätten, lobte Hinsen die sportliche Aktion. Insgesamt 41 Tonnen CO2-Ausstoß wurden dadurch vermieden. Besonders erfreut sei er über die zahlreichen teilnehmenden Mannschaften. Hinsen: „Radfahren muss nicht unbedingt eine Einzelsportart sein.“ Das hätten die insgesamt 61 Teams bewiesen.

Gewonnen hat das Team One Dräger, das 34602 Kilometer gefahren ist. Auf die Plätze zwei und drei haben es das Team der Deutschen Post (32219 Kilometer) und das Team des ADFC Lübeck (19623 Kilometer) geschafft. Als bester Einzelradler hat Thomas Kriesen, der bereits im vergangenen Jahr siegte, erstaunliche 2921 Kilometer geschafft. Er radelte damit fast 200 Kilometer mehr als 2015. Ihm folgten Claudia Santamaria-Spatzier (1093 Kilometer) und Herwig Nöthel (1088 Kilometer). Außerdem kürte Hinsen die Radler in der Kategorie Schulen. Erster wurde dort die Schule Roter Hahn (26 658 Kilometer), gefolgt von der Kahlhorstschule (24297 Kilometer) und der Hanse-Schule mit 19911 Kilometern.

Zweitplatzierte Einzelradlerin Santamaria-Spatzier ist stolz. Gemeinsam mit ihrem Mann Frank Spatzier, der in diesem Jahr als Botschafter des Stadtradelns unterwegs war und als Stadtradler-Star ausgezeichnet wurde, setzt sie schon seit Jahren auf die umweltfreundliche Variante. „Wir verzichten seit fünf Jahren komplett aufs Auto“, sagte sie. Der Grund sei aber nicht allein der positive Aspekt für die Umwelt. „Es bringt einfach Spaß, an der frischen Luft zu sein und sich zu bewegen.“

 er

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