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Lübeck „3-Musketiere – das Musical“ ging zu Herzen
Lokales Lübeck „3-Musketiere – das Musical“ ging zu Herzen
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13:56 05.10.2016
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Lübeck

„Nein, das haben wir nicht erwartet!“, hörte man von den zahlreichen Besuchern des Musicals „Drei Musketiere“ von Rob und Ferdi Bolland. Wenn junge Menschen, keiner älter als 19 Jahre, ein Musical in einer Schulaula mit geringem Eintritt aufführen, dann sind die Erwartungen nicht hoch. Als jedoch am vergangenen Wochenende in der Aula der GGS St. Jürgen das Ensemble voller Überzeugung die Rollen spielte, alle mit beeindruckender Stimmgewalt Solis oder im Chor sangen und sie von 18 jungen Musikern im Orchester live begleitet wurden, da war das Publikum überwältigt.

„Einer für alle und alle für einen“: Die drei Musketiere  (Tim Krellenberg, Max Kassun, Christopher Kalis) überzeugten mit Spielwitz, D´Artagnan (Lukas Sager)spielte sich mit seiner Unbekümmertheit in die Herzen des Publikums und es war die Stille zu hören, als der eiskalt berechnende Kardinal Richelieu (Marco Beck) die Bühne betrat. Das Bühnenbild hat mit einfachen Mitteln Akzente gesetzt. Ein Heuballen oder drei Holzfässer reichten aus, um eine Szene auf dem Land oder auf dem Markt zu platzieren. Ausdruckstarke Kostüme und professionell abgemischtes Licht, unterstützt von Sound- und Projektionstechniken sorgten für echte Theateratmosphäre und ließen die technischen Probleme beim Ton in den Hintergrund rücken.

Das Projekt unter der Leitung von Marco Beck (18 Jahre) und in Trägerschaft der Lübecker Musikschule war ein Experiment. „Ich danke allen, die uns ihr Vertrauen geschenkt und dieses Projekt ermöglicht haben,“ sagte er am Ende der Premiere und das Publikum dankte ihm mit standing ovations.  Auch für die Musiker war es eine Herausforderung, denn sie haben die Noten Mitte Juli erhalten und nach nur sechs gemeinsamen Proben unter der Leitung von Nadja dan Bernhard war schon die fast dreistündige Premiere.

„Dieses Projekt werde ich nie vergessen, es war toll, dass ich dabei sein konnte!“ erklärten alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne einmütig: „Eine anstrengende Zeit, aber ein geniales Ergebnis!“ Ein besonderer Dank geht an die Michael Haukohl Stiftung, die das Projekt gefördert hat.

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