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Lübeck 38-Jähriger geht auf Polizisten los
Lokales Lübeck 38-Jähriger geht auf Polizisten los
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21:24 16.08.2016
Weil der Mann vor dem Blutspendezentrum des UKSH lautstark randalierte, wurde der 38-Jährige in Gewahrsam genommen. Quelle: Kröger

Obwohl ihm bereits ein dauerhaftes Hausverbot erteilt worden war, hielt sich am Montag ein 38-jähriger Mann auf dem Campus des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) auf. „In der Abteilung der Blutspende“, erklärt Polizeisprecher Stefan Muhtz. Der Lübecker soll bereits mehrfach am UKSH auffällig geworden sein und wiederholt Feueralarm ausgelöst haben, indem er die Scheiben der Handfeuermelder einschlug.

Der Mann wurde gegen 12.15 Uhr vom Sicherheitsdienst aus dem Gebäude hinausbegleitet. „Das gefiel ihm allerdings nicht“, so Muhtz. Der 38-Jährige sei vor dem Haus laut geworden und randalierte. Der Sicherheitsdienst habe sich nicht mehr zu helfen gewusst und die Landespolizei informiert. Allerdings zeigte sich der pöbelnde Mann auch von den anrückenden Beamten nicht sonderlich beeindruckt.

Augenzeugen berichten, dass der 38-Jährige um sich trat und die Polizeibeamten beschimpfte. „Zur Störungsbeseitigung wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte und beschimpfte er die Beamten auf das Übelste“, bestätigt Polizeisprecher Muhtz.

Auf dem Lübecker Campus des Universitätsklinikums ist der Mann tatsächlich kein Unbekannter: „Er ist aufgrund mehrerer Delikte auf dem Campus bekannt“, erklärt Angelika Kappen-Osman, stellvertretende Sprecherin des UKSH.

Dass der Mann allerdings mehrfach die Brandmeldeanlage ausgelöst hat und für Fehlalarm gesorgt hat, kann die Lübecker Feuerwehr nicht bestätigen. „Wir sind in der letzten Zeit nicht öfter als sonst zum Universitätsklinikum gerufen worden – meist sind es technische Defekte“, teilt die Leitstelle auf LN-Anfrage mit.

„Näheres kann von Seiten des UKSH aufgrund von laufenden Ermittlungen nicht gesagt werden“, erklärt auch Kappen-Osman. Wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte muss sich der 38-jährige Randalierer nun verantworten.

Tomma Petersen

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