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Lübeck 43 Arbeitsplätze gesichert
Lokales Lübeck 43 Arbeitsplätze gesichert
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21:10 16.04.2013
Von Torsten Teichmann
Spende für den Bagger „Wels“: Rikke van Berk (v.l.), Martin Krüger, K.T. An, Rainer Kruse. Quelle: tt
Lübeck

Der Schwimmbagger-Entwickler Vosta.LMG mit Standorten in Lübeck und Amsterdam befindet sich nach schwierigen Jahren wieder in ruhigem Fahrwasser.

2011 war die Liquidität des Unternehmens nach eigener Aussage sehr angespannt. Das Unternehmen geriet in eine finanzielle Schieflage, weil zwischen 2009 und 2011 „einige Aufträge finanziell nicht erwartungsgemäß abgewickelt werden konnten“. Seit 2012 suchte Vosta nach einem neuen Eigner. „DieZeiten finanzieller Turbulenzen sind vorbei“, freute sich der Lübecker Interims-Geschäftsführer Martin Krüger während einer Feier anlässlich des 140. Jubiläums der Lübecker Maschinenbau Gesellschaft LMG.

Die Vosta.LMG hat ihren Ursprung als einstige Unternehmenssparte „Marine-Technologie“ der LMG, ist aber seit über zehn Jahren nicht mehr Bestandteil des Unternehmens. 2002 verkaufte die LMG die „Marine-Technologie“ an die niederländische Vosta B.V. Ende vergangenen Jahres übernahm die finanzstarke „ASL ship yard“ aus Singapur die Vosta.LMG zu 100 Prozent. „Die 43 Arbeitsplätze (Ingenieure und Kaufleute) in Lübeck und die 55 Arbeitsplätze in Amsterdam sind gesichert“, sagte Martin Krüger. „Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft.“ Mit den neuen finanzstarken Eignern werde der Stellenwert des Unternehmens in der Schwimmbaggertechnologie gefestigt. Die Vosta.LMG entwickelt in ihrer Niederlassung in den Linden Arcaden hochtechnologische Schwimmbaggersysteme und liefert weltweit Komponenten.

Anlässlich des 140. Geburtstags der LMG in diesem Monat trafen sich jetzt Vosta-Mitarbeiter aus Lübeck und Amsterdam sowie frühere Mitarbeiter der Lübecker Maschinenbau Gesellschaft in der Hansestadt. Nach einer Travefahrt besichtigten die 75 Jubiläumsgäste den im Museumshafen liegenden Eimerkettenbagger „Wels“, der 1936 von der LMG gebaut worden war. Der Geschäftsführer der „ASL ship yard“ und Mehrheitseigner des Konzerns, K.T. An, war aus Singapur angereist, um an den Hafenmeister des Museumshafens, Rainer Kruse, eine Spende von 5000 Euro zu übergeben. Das Geld dient dem Erhalt der „Wels“. Der Eimerkettenbagger liegt seit Jahren im Museumshafen in der Nähe der Drehbrücke. An der Spendenübergabe nahm auch der Technische Direktor von Vosta.LMG in Amsterdam, Rikke van Berk, teil.

tt

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