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Lübeck 450 Fünftklässler feiern die Eisspiele
Lokales Lübeck 450 Fünftklässler feiern die Eisspiele
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10:16 08.02.2018
Beim Mega-Rutsch machen Leon (11, l.) und Alara (11) Tempo. Die beiden Fünftklässler ziehen Tarek (10), der im Reifen sitzt. Quelle: Fotos: Wolfgang Maxwitat

Hexenritt, Eishockey-Dribbeln, Pinguin-Run und Mega-Rutsch heißen die Disziplinen auf dem Eis, und natürlich geht es um Schnelligkeit, nur ohne Siegerehrung. „Aber am Ende haben hier alle gewonnen“, sagt Schulsportbeauftragter Holger Bull, „denn das Dabeisein ist alles. Uns ist wichtig, dass die Kinder überhaupt mal aufs Eis kommen und Spaß haben.“ Ähnlich äußert sich Stadtwerke- Eventmanagerin Elke Ehlers über die 13. Eisspiele in Kooperation mit dem Schulsportbeauftragten. „Es ist eine tolle Sache für die Schüler, und ich freue mich jedes Mal wieder, dass wir das Event hier nach Lübeck bringen können.“

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Mit Sprüngen und Pirouetten haben die Eisspiele der Stadtwerke Lübeck wenig zu tun. An dem großen Wettkampf auf dem Markt nehmen rund 450 Schüler aus 15 fünften Klassen teil, im Mittelpunkt stehen Spaß und Teamgeist. Mit diesem Konzept sind am Ende alle Sieger.

Auch die Fünftklässler sind mit Freude, Spaß und viel Ehrgeiz an diesem Vormittag dabei. Zur ersten Gruppe gehören das Johanneum zu Lübeck und die Emanuel-Geibel-Schule. Die zweite Gruppe bilden die Baltic-Schule, die Trave-Gemeinschaftsschule und das Trave-Gymnasium. Und in der dritte Gruppe gehen die fünften Klassen des Katharineums an den Start. Absolviert werden die vier Disziplinen als Pendelstaffel; es ist ein munteres, lautes und lustiges Gewimmel.

Los geht es in der zweiten Gruppe mit dem Hexenritt, Silas (11) sitzt vorn auf dem Besen. Hinter ihm reihen sich Max (10), Mika (10) und Marja (10). Es ist rutschig und nicht einfach, das Gleichgewicht zu halten – vor allem, weil Silas noch einen Hexenhut aufsetzen muss. Aber dann gibt Holger Bull das Startsignal, und sie schlingern auf die andere Seite. Dort übernimmt das nächste Viererteam, saust zurück – am Ende ist Silas begeistert. „Ich finde die Eisspiele toll, weil man im Team zusammenhalten muss“, sagt der Junge aus der 5a des Trave-Gymnasiums. „Allein kann man es nicht schaffen.“

Schon geht es weiter mit dem Eishockey-Dribbeln, bei dem die Läufer mit dem Schläger einen Puck durch den Parcours bringen müssen. Auf der anderen Seite wird gewechselt, acht Dribbler können mitmachen. „Das war echt schwierig“, sagt Helin (10) von der Trave- Grund- und Gemeinschaftsschule, als sie ihre Etappe geschafft hat. Sie lacht: „Der Puck ist immer woanders hingesaust, als ich wollte.“ Lustig und deutlich einfacher scheint der Pinguin-Run. Wichtig ist dabei nur, den Kunststoffvogel schnell auf die andere Seite zu schieben und an den Mitschüler zu übergeben. Vor allem für Kinder, die zum ersten Mal auf dem Eis stehen, so wie Gülcan (11), ist die Disziplin ein Erfolgserlebnis. „Ich war aufgeregt, aber dann war es klasse“, sagt die Baltic-Schülerin.

Bleibt nur noch der Mega-Rutsch, für den die Teams vier Lkw-Reifen und vier Seile benötigen. Auch hier ist Teamgeist gefragt. Denn ein Schüler liegt im Reifen, während zwei Schüler das Gefährt über das Eis ziehen. „Das ist cool“, ruft Leon (11) vom Trave-Gymnasium, „aber wenn man nicht aufpasst, rutscht man schnell weg.“ Während die letzte Runde läuft, können die anderen Kinder auf der Nebenstrecke Eislaufen üben oder den Fragebogen ausfüllen. Dieser fließt in die Punktewertung ein. Bei der Siegerehrung am Ende hat die Eisbahn viele neue Fans gewonnen, und für jede Klasse gibt es eine Urkunde, ein Überraschungspaket und die Einladung zu einem VfB-Heimspiel.

Ein Video von den Eisspielen gibt es auf LN-Online.de.

 Von Cosima Künzel

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