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Lübeck 63000 Senioren haben noch eine zweite Wahl
Lokales Lübeck 63000 Senioren haben noch eine zweite Wahl
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20:10 13.02.2018
Lübeck

Parallel zur Kommunalwahl wird das neue Gremium, dessen Amtszeit im Juni 2018 beginnt und 2023 endet, gewählt. Der Unterschied zur Kommunalwahl: Der Seniorenbeirat wird ausschließlich per Brief gewählt und ausschließlich von Lübeckern, die am 6. Mai das 60. Lebensjahr vollendet haben. Die genaue Anzahl der Wähler steht am 26. März fest. Frauen und Männer, die dem Gremium angehören wollen, können sich bis zum 19. März melden. Der Bereich Wahlen und das Büro der Bürgerschaft stemmen die Logistik. Bewerbungsunterlagen können unter www.wahlen.luebeck.de im Internet heruntergeladen werden, müssen aber persönlich unterschrieben und abgegeben oder an den Bereich Wahlen geschickt werden. Am 23. März entscheidet dann ein Wahlausschuss über die Zulassung der Kandidaten. Bei der letzten Wahl im Mai 2015 traten 42 Frauen und Männer für die 21 Posten an. Der Beirat wird paritätisch besetzt.

Vom 6. bis 11. April verschickt der Bereich Wahlen per Post die Briefwahlunterlagen. Bis spätestens am Tag der Kommunalwahl, am 6. Mai um 18 Uhr, müssen die Unterlagen persönlich abgegeben oder per Post zurückgeschickt werden. Die Wähler haben maximal vier Stimmen, je zwei für die Frauen und die Männer. Pro Kandidat darf nur eine Stimme vergeben werden. Um die Öffentlichkeit zu informieren, wird die Arbeit des Seniorenbeirats am 7. März um 17 Uhr im Rathaus (Große Börse) vorgestellt. Am 28. März, wenn die Kandidaten feststehen, erfolgt im Rathaus eine öffentliche Präsentation aller Bewerber. Während die vorläufigen Ergebnisse der Kommunalwahl bereits am Abend des 6. Mai feststehen, müssen sich die Kandidaten des Seniorenbeirats etwas gedulden. Ausgezählt wird erst am Dienstag, 8. Mai, in der Großen Börse des Rathauses. Am 17. Mai wird das endgültige Wahlergebnis festgestellt. Anfang Juni erfolgt die Konstituierung des neuen Seniorenbeirats.

Die Direktwahl war Anfang 2014 von einer Mehrheit der Bürgerschaft abgeschafft worden. Daraufhin gründete sich aus dem Seniorenbeirat eine Initiative, die ein Bürgerbegehren anschob. Um einen Bürgerentscheid zu vermeiden, kehrte die Bürgerschaft noch im gleichen Jahr zur Direktwahl zurück und koppelte sie an die Kommunalwahl. Für den Bereich Wahlen sei das mit einem erheblichen Aufwand verbunden, sagt Bereichsleiterin Beate Lege. „Wir müssen die Wähler intensiv aufklären, damit sie nicht alles in einen Pott werfen.“

dor

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