Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck A 20-Sanierung bald fertig: Weniger Stau?
Lokales Lübeck A 20-Sanierung bald fertig: Weniger Stau?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:36 12.10.2016
Letzte Sanierungsarbeiten: Der Verkehr am Autobahnkreuz wird bis zur Anschlussstelle Reinfeld geführt. Quelle: Fotos: Wolfgang Maxwitat, Jens Burmester
Anzeige
Lübeck

Bis zum 17. Oktober müssen Autofahrer noch mit Behinderungen rechnen, einen weiteren Super-Stau in ganz Lübeck (die LN berichteten) schloss Jens Sommerburg, Chef der Lübecker Niederlassung, aus.

Zur Galerie
Ausweichen über die Baltische Allee: In Richtung Zentrum staut sich der Berufsverkehr am Nachmittag regelmäßig.

„Auf dem letzten Abschnitt, den Rampen aus Richtung Bad Segeberg und Rostock in Richtung Lübeck, ist viel weniger Verkehr“, erklärte Sommerburg. Dagegen seien die Bereiche, die in der letzten Woche saniert wurden, die am stärksten befahrene Achse. „Deshalb waren die Staus auch so heftig – wir haben aber in Absprache mit der Baufirma darauf reagiert“, so Behördenchef Sommerburg. Am Wochenende hätte man die Rampen provisorisch nutzbar gemacht. So sei es gelungen, ein Verkehrschaos am Wochenende zu vermeiden. „Während des letzten Bauabschnittes wird es nur geringfügige Beeinträchtigungen geben. Wer aus Bad Segeberg kommt, hat die Möglichkeit in Mönkhagen abzufahren und die Bundesstraße als Alternativroute nach Lübeck zu nehmen“, so Sommerburg. Die Umleitungen seien ausgeschildert.

Der Verkehr aus Bad Segeberg und Rostock kommend wird im Autobahnkreuz auf die A 1 in Richtung Hamburg bis zur Anschlussstelle Reinfeld geleitet. Anschließend führt die Umleitung von dort zurück in Richtung Fehmarn zum Autobahnkreuz. Und trotzdem ließen sich Behinderungen nicht vermeiden. „Dann können wir nur um Verständnis werben“, so Sommerburg.

Verständnis sucht man bei vielen Hansestädtern aber mittlerweile vergeblich. „Hoffentlich hat das bald ein Ende“, kommentierte Facebook-Userin Nina Lüttjohan unter einen Baustellen-Post von Lübecker Nachrichten Online. „Es ist im Berufsverkehr kein Durchkommen mehr, alles ist voller Baustellen – ich weiß gar nicht, wo ich noch lang fahren soll“, ärgerte sich auch Janina Mielke, die jeden Nachmittag über die A 20 nach Hause fährt. „Ich brauche ja schon beinahe 30 Minuten, um überhaupt aus der Stadt herauszukommen“, so die 31-Jährige.

Tatsächlich verwandelt sich die Hansestadt im Berufsverkehr in ein Nadelöhr. Gegen 15 Uhr entstehen die ersten Staus. Innerhalb von wenigen Minuten wird es vor allem rund um die Dauer-Baustellen eng.

Von der Neuen Hafenstraße schiebt sich eine Blechlawine in die Travemünder Allee. Auch auf der Kanalstraße, der Karlstraße, Marienstraße und Wallstraße staute es sich gestern Nachmittag. Auf der A

20 zwischen Niendorf und dem Flughafen Lübeck stockte der Verkehr auf sechs Kilometern. „Man versucht dann über die Baltische Allee abzukürzen – bis in die Geniner Straße ist typischerweise immer Stau“, sagte Autofahrer Yendrick Richter, der von der Ausfahrt gestern 45 Minuten bis zum Berliner Platz brauchte.

Wie vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr erwartet, blieb ein Verkehrsstau an den gesperrten Rampen des Autobahnkreuzes aber aus. „Die Situation ist ab jetzt eindeutig entspannter“, berichtete Jens Sommerburg. Und auf der A 1 müssen die Abfahrten noch nicht ausgebessert werden.

Von Tomma Petersen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit drei Jahren organisiert die Hansestadt die Begleitung von Schülern mit Handicaps durch einen Helferpool. Mittlerweile sind 58 Schulen an das System angeschlossen, rund 900 Kinder profitieren von den Integrationshilfen.

12.10.2016

Abschied vom Schnuller: Zum letzten Mal in diesem Jahr können sich heute Nachmittag Kinder ganz offiziell von ihrem geliebten Nuckel trennen. Um 15 Uhr findet die letzte Hubsteigerfahrt in die große Esche am Spielplatz Drägerpark statt.

12.10.2016

Es geht nicht voran: Die Hansestadt und die Bürgerinitiative sollen einen Vertrag über die Nördliche Wallhalbinsel aushandeln. Die Initiative will die Hafenschuppen erhalten und das Areal direkt vor der Altstadt entwickeln. Das Problem: Die Stadt will ihnen nicht alle Flächen geben.

12.10.2016
Anzeige