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Lübeck ADFC: Zu wenige Wege saniert
Lokales Lübeck ADFC: Zu wenige Wege saniert
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21:12 06.10.2017
Die Tour startete am Verwaltungszentrum Mühlentor. Quelle: Foto: Maxwitat
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Lübeck

Mit einer kleinen Radtour hat der ADFC die Kommunalpolitiker daran erinnert, dass die Hansestadt noch weit von einer modernen Fahrradstadt entfernt ist. Radwege wie die am St.-Jürgen-Ring sind zu schmal, Sieldeckel stehen hoch, und die Kante zum Bürgersteig ist gefährlich. In der Geniner Straße, deren Radwege wahre Buckelpisten sind, hätte die Benutzungspflicht für Radler längst aufgehoben werden können, erklärte der ADFC-Vorsitzende Rolf Hagen. Barbara Schäfers von der „Initiative Spurwechsel“ wies auf gefährliche Gullydeckel an der Kreuzung Ratzeburger Allee/Wallbrechtbrücke hin, in die immer wieder Schüler mit ihren Rädern hineinfahren. Auch die seit längerem geforderte Kommunalspur auf der Ratzeburger Allee sei verschoben worden, bemängelte Hagen. Er hat das Gefühl, dass bereits mehr als 17 Prozent der Lübecker (Stand 2010) regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind. Die Infrastruktur müsse dringend angepasst werden. Als positives Beispiel hob Hagen die Schutzstreifen auf dem Mönkhofer Weg hervor, die breiter sind als vorher. Aber – vier Radler, fünf Meinungen. Der SPD-Verkehrspolitiker Ulrich Pluschkell kritisierte, dass Autos die Streifen benutzen dürfen, wenn sie keinen Radler gefährden. Pluschkell; „Das ist eine ausgesprochen problematische Lösung.“

49 Bürgerschaftsmitglieder hatte der ADFC eingeladen, eine Handvoll war der Einladung gefolgt.

dor

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