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Lübeck Acht Schulen top in Sachen Berufswahl
Lokales Lübeck Acht Schulen top in Sachen Berufswahl
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20:12 15.11.2016
Gruppenfoto im Landeshaus: Vertreter der 58 Schulen erhielten die Berufswahlsiegel von Bildungsministerin Britta Ernst (1. Reihe, 4. v. l.). FOTO: WELDING

. Großer Erfolg für Lübecks Schulen: In diesem Jahr hat Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD) acht von ihnen mit dem sogenannten „Berufswahl-Siegel-SH“ für vorbildliche Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet. Insgesamt 58 Schulen in Schleswig-Holstein erhielten die Plakette, die bundesweit von der Initiative Netzwerk Berufwahl Siegel vergeben wird.

„Ein erfolgreicher Übergang in das Erwerbsleben beginnt schon in der Schule. Deshalb zeichnen wir mit diesem neuen Qualitätssiegel die Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst bei der Festveranstaltung im Kieler Landeshaus. Sie bezeichnete das Berufswahl-Siegel-SH als Erfolgsgeschichte. „Schon in diesem ersten Durchgang haben sich 66 von den insgesamt 409 weiterführenden Schulen aller Schularten im Land beworben“, so Ernst. „Das große Interesse an dieser Zertifizierung zeigt, dass unsere Schulen das Thema Qualitätskontrolle und Qualitätsverbesserung sehr ernst nehmen.“

Die Plakette tragen in Lübeck nun drei Gemeinschaftsschulen, zwei Förderzentren, zwei Gymnasien und eine Berufsschule. Das sind konkret das Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium, die Ernestinenschule, die Gotthard-Kühl-Schule, die Hanse-Schule für Wirtschaft und Verwaltung, die Holstentor-Gemeinschaftsschule, die Maria-Montessori-Schule, die Schule an der Wakenitz sowie die Schule Wilhelmshöhe. Sie haben sich in besonderem Maße dafür eingesetzt, dass Schüler durch Praktika, Schulprojekte und Netzwerke zu anderen Bildungsträgern Berufe im Vorfeld nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch kennenlernen. Auch werden die Eltern bei den Schulen mit Siegel als Begleiter in die Berufs- und Studienorientierung mit einbezogen.

„In keinem anderen Kreis in Schleswig-Holstein gibt es mehr ausgezeichnete Schulen als in Lübeck“, sagt Schulrat Helge Daugs. „Das, finde ich, ist eine tolle Nachricht, denn sie zeugt vom Engagement der ausgezeichneten Schulen in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Feld: Zu viele Jugendliche zeigen sich am Ende ihrer Schulzeit beruflich desorientiert.“ In der Folge wählten sie dann noch zu oft überfordernde schulische Bildungsgänge, ungeeignete Studienfächer oder unpassende Ausbildungsberufe. „Gleichzeitig haben Ausbildungsbetriebe Schwierigkeiten mit der Besetzung offener Ausbildungsstellen“, sagt Daugs. „Die ausgezeichneten Schulen haben sich dieser Thematik besonders intensiv angenommen und steuern zum Wohle der ihnen anvertrauten Jugendlichen mit hervorragenden Konzepten und dichter Vernetzung entgegen.“ Auf diese Weise würden die Schulen einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten. dor/lsc

LN

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