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Lübeck AfD kritisiert KWL
Lokales Lübeck AfD kritisiert KWL
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21:11 23.10.2013
Lübeck

Der Stadtverband der Alternative für Deutschland (AfD) hat wieder Ärger. Erst wurden Plakate zerstört, dann wurde ein Wirt wegen der AfD-Versammlungen bedroht, jetzt bekam die eurokritische Partei keinen Raum in den Media Docks. AfD-Sprecher Thomas Thomsen erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vermieter der Media Docks, das Koordinierungsbüro Wirtschaft in Lübeck (KWL). KWL- Chef Dirk Gerdes begehe Verfassungsbruch.

Für eine Mitgliederversammlung im November wollte der Stadtverband einen Raum mieten. KWL-Mitarbeiter äußerten Bedenken, dass die Veranstaltung gestört werden könnte und verwiesen darauf, dass Gerdes es entscheiden müsse. „Wir haben keine politischen Bedenken gegen die AfD, sondern uns tatsächlich Sorgen wegen möglicher Störungen gemacht“, sagt Gerdes. Er habe dann aber entschieden, dass die AfD den Raum bekommen solle. „Daraufhin erklärte Thomsen, dass es nun zu spät sei“, sagt Gerdes. „Die AfD will die Sache medial ausschlachten.“ Thomsen kontert: „KWL wollte uns nur noch einmalig einen Raum anbieten.“

dor

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