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Lübeck Altes Stadtwerke-Gebäude wird saniert
Lokales Lübeck Altes Stadtwerke-Gebäude wird saniert
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09:57 16.08.2017
Der 70er-Jahre-Riegel der Stadtwerke in der Moislinger Allee soll umgebaut werden. Quelle: Foto: Lutz Roessler
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 Das Gesamtkonzept wird derzeit erstellt. Bis es verwirklicht wird, wird es aber noch ein paar Jahre dauern.

 

Der 70er-Jahre-Riegel der Stadtwerke in der Moislinger Allee soll umgebaut werden. Quelle: Foto: Lutz Roessler

Denn das Areal ist Teil des 27850 Quadratmeter großen Geländes, das sich bis hinunter zum Stadtgraben erstreckt. Dort sollten 65 Millionen Euro investiert und knapp 100 Eigentumswohnungen errichtet werden. Doch daraus ist nichts geworden. Lediglich das Filet-Grundstück in Richtung der Straße „Zur Sägemühle“ ist mit vier neuen Villen samt 47 Wohnungen bebaut worden – unter dem Titel „Neues Wallufer“. Seit 2014 wohnen dort die ersten Eigentümer. Das Investitionsvolumen: 18 Millionen Euro. Doch auf dem restlichen Grundstück passierte nichts. Der Grund: Die Investoren- Gruppe Primetas konnte diesen Teil finanziell nicht mehr wuppen. Denn der Rest des Geländes ist ein aufwendiges Vorhaben. Der Boden ist kontaminiert, dort verbergen sich Altlasten. Ehemals stand da ein Gaswerk der Stadtwerke.

Der neue Investor hat nun diesen schwierigeren Abschnitt des Areals übernommen. Dazu gehören neben dem 70er-Jahre-Gebäuderiegel an der Moislinger Allee noch zwei weitere Gebäude an der Straße. Sie sind an zwei soziale Einrichtungen vermietet – an die Vorwerker Diakonie und „Die Brücke. Frei sind nur noch zwei Etagen. Auf dem Areal in Richtung Stadtgraben stehen drei weitere Bürogebäude. Auch sie sind zum größten Teils vermietet. Nach LN-Informationen beträgt die Vermietungsquote rund 70 Prozent. Die ehemalige Kantine für die Stadtwerke-Mitarbeiter steht ebenfalls noch hinten auf dem Hof.

Sie sollte in der Ursprungsplanung abgerissen werden. Auf diesem Abschnitt am Wasser sollten einst weitere vier neue Villen gebaut werden mit 47 Wohnungen. So sieht es der Bebauungsplan vor. Der neue Investor aus Hamburg will dort ebenfalls bauen. Die Details der Planung stehen aber noch nicht fest.

Die Stadtwerke hatten das Gelände an der Moislinger Allee Ende 2010 an Primetas verkauft. Das städtische Unternehmen wollte alle Mitarbeiter vereinen an ihren zweiten Standort in Genin, im Süden der Stadt. Nach dem Verkauf hat das städtische Unternehmen die Büroetagen an der Moislinger Allee zurückgemietet – bis ihr Neubau in Genin fertig war. 2015 verlegten die Stadtwerke ihren Standort an die Geniner Straße – mit allen Mitarbeitern. An der Moislinger Allee passierte aber nichts.

 jvz

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