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Lübeck Auf der Suche nach der Steckdose
Lokales Lübeck Auf der Suche nach der Steckdose
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20:29 18.08.2014
Kurzer Halt vor dem Holstentor: Die Münchener Elektromobil-Freunde sind mit ihren Twizys und einem Twike (vorn) nach Lübeck gekommen. Quelle: Lena Schüch

Sie sind auf einer Mission unterwegs, und die lautet: die Elektro-Mobilität verbreiten. Seit fast zwei Wochen sind der Münchner Otto Schönbach und vier weitere begeisterte „Twizy“- Fahrer und eine „Twike“- Fahrerin nun schon in ihren kleinen, komplett mit Strom betriebenen Zweisitzern auf Achse. Rund 1600 Kilometer haben sie schon auf ihrer Tour hinter sich gebracht: Von München fuhren die Elektromobilfreunde über Nürnberg, Chemnitz, Leipzig und Berlin und kamen schließlich in Lübeck an, wo sie vor dem Holstentor sofort von Interessierten umringt waren.

„Wir sind überrascht, wie wenig Wissen es noch allgemein über elektronische Fortbewegungsmittel gibt“, sagt Schönbach. „Dabei wird gerade in Städten das die Zukunft sein.“ Schon allein durch die Größe der von Renault in Serie gegangen „Twizys“ könnte die Parkplatzproblematik auch in Lübeck entspannt werden. Auf den Parkplatz einer herkömmlichen Limousine passen etwa drei der kleinen Elektroflitzer. Und ohne CO2-Emissionen sind die Mobile natürlich wesentlich umweltschonender als ihre großen Brüder mit Verbrennungsmotoren.Auch ein hiesiger Pizzalieferdienst hat die „Twizys“ schon für den Essenstransport entdeckt.

„Doch es ist hier im Norden wirklich nicht so einfach, Steckdosen zu finden“, berichtet Schönbach. Denn alle 60 bis 80 Kilometer brauchen die kleinen Elektromobile mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern eine neue Akkuladung — da muss man frühzeitig nach Ladestationen Ausschau halten. Schönbach: „Wir haben an der Küste nun immer die Häfen angesteuert. Da gab es meistens eine Steckdose für uns.“

lsc

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