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Lübeck Kunst im Ronald McDonald Haus
Lokales Lübeck Kunst im Ronald McDonald Haus
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13:57 06.10.2018
Freuen sich über die Ausstellung: Mechthild Hempel (v. l.), Kerstin Behrendt und Kathrin Kahlcke-Beall. Quelle: Rüdiger Jacob
St. Jürgen

Es ist das zweite Mal, dass Awo-Künstler hier ausstellen. „Kunst ist belebend und bringt eine gute Energie“, brachte es Kathrin Kahlcke-Beall, Leiterin des Lübecker Ronald McDonald Hauses auf einen kurzen Nenner. „Die wunderschönen Bilder werden viele Herzen erfreuen“, so Kahlcke-Beall, die jetzt zusammen mit Kerstin Behrendt, der Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes Lübeck und Schirmherrin der Schau, und Mechthild Hempel, Leiterin der Awo-Malkurse, die Ausstellung eröffnete. Auf zwei Etagen sind die Werke zu sehen – Bilder in Acryl, Öl, Pastellkreide, Kreide in Aquarell. Die Motive zeigen Tiere, einen Fuchs im Winter, einen Elefanten an der Tränke, ein neugieriges Reh, oder Isegrimm, den Wolf. Aber auch Landschaftsbilder zieren die Wände des Hauses: Im Morgennebel, eine Waldidylle, eine Herbstlandschaft, der Ostseestrand, ein Rapsfeld. Auch die Stadt Lübeck haben die 20 Frauen und der einzige Mann, Teilnehmer der beiden Malgruppen aus Eichholz und St. Lorenz, verewigt. Zu sehen sind unter anderem das Holstentor, die Untertrave oder die Wassermühle.

Werke gibt es zu kaufen

„Die Werke sind verkäuflich“, sagt Hempel. „Zehn Prozent der Verkaufserlöse kommen dem Ronald McDonald Haus zugute.“ Der Einrichtung dankte sie für „das besondere Zuhause“ für die Ausstellung. Für Kahlcke-Beall bedeutet die Ausstellung „eine Möglichkeit für die Familien, die hier wohnen, eine besondere Verbindung mit den Bildern aufzunehmen.“ So könne man an sehr schöne Motive „andocken.“

Ausstellung bis zum 20. Dezember

„Das ist ein doppelter Gewinn“, sagt Ingeburg Thalmann, eine der Künstlerinnen. Denn einerseits haben die Maler die Möglichkeit, ihre Bilder auszustellen. Auf der anderen Seite erfreuten sich die Bewohner an den Motiven. In ihren Werken hat Thalmann zwei Frauen in Szene gesetzt – die Dame „Mystik“ und jene in „Pop-Art“. Große Augen und leuchtende Farben zieren die Gesichter der Frauen auf den Bildern. „Ich male so gut wie alles“, sagt die Künstlerin, die sich seit 15 Jahren der Malerei widmet.

Die Ausstellung im Ronals McDonald Haus auf dem UKSH-Gelände läuft noch bis zum 20. Dezember und kann von montags bis freitags von 9 – 17 Uhr besichtigt werden. jac

Rüdiger Jacob

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