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Lübeck Bahn will Strecke nach Bad Kleinen ausbauen
Lokales Lübeck Bahn will Strecke nach Bad Kleinen ausbauen
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20:25 17.06.2016
Informierten über Ausbau: Moderator Bernhard Simon, Alexandra Dinges-Dierig, Manuela Herbort und Christopher Lötsch. Quelle: Riedel

Am geplanten Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Bad Kleinen scheiden sich die Geister. Mehr Güter- und Personenzüge sollen zukünftig durch die Stadt rollen. Dadurch werden die Schranken an der Ratzeburger Allee öfter geschlossen bleiben. Über Fluch oder Segen der Maßnahme informierten jetzt die Bundestagsabgeordnete Alexandra Dinges-Dierig (CDU), Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der Bahn, und Christopher Lötsch (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses.

Als große Chance bezeichnete Dinges-Dierig die Planungen. Lübeck habe eine gute geografische Lage, aber wenig Gewerbesteuereinnahmen. „Mit dem Ausbau der Strecke haben wir die Möglichkeit, mehr Unternehmen hierher zu locken“, erklärte sie. „Wir brauchen einen gleichmäßigen Ausbau auf Straßen, Wasser und eben Schienen.“ Auch Herbort bestätigte, dass eine gute Verkehrsinfrastruktur für wirtschaftliches Wachstum förderlich sei. Zudem sei zusätzlicher Verkehr in den kommenden Jahren prognostiziert worden. „Die Strecke über Hamburg ist weitgehend ausgelastet, eine weitere Verbindung ist notwendig.“

Trotzdem könnten sich aus der Planung auch Nachteile für Lübecks Süden ergeben, denn für die Anwohner der Strecke wird es lauter werden. Dem möchte die Bahn entgegenwirken. „Wir planen bis 2020, alle Güterwagen mit leisen Sohlen auszurüsten.“ Damit verringere sich die Lautstärke um zehn Dezibel, was für das Ohr wie eine Halbierung des Lärms bewirke. „Außerdem sollten die Schließzeiten der Schranken von vier Minuten nicht überschritten werden“, versprach sie.

Zu lange für die Notfallversorgung des UKSH, deren Weg mit dem Rettungswagen über die Ratzeburger Allee führt, sagt Christopher Lötsch. Es solle überlegt werden, ob die Strecke über- oder unterhalb der Straße entlangführen könnte. Herbort sagte dazu: „Wir wollen das UKSH und alle andere Beteiligten bei der Planung mit ins Boot holen.“

er

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