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Lübeck Beachvolleyball mit kleinen Hindernissen
Lokales Lübeck Beachvolleyball mit kleinen Hindernissen
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20:10 11.08.2018
Sind zum ersten Mal dabei: Marlene Boeck und Julian Ludwig (beide 19) aus Bad Sachsa in Niedersachsen.
Travemünde

Alles ist gut. Musik dröhnt aus den Lautsprechern, auf allen 21 Feldern werden die Gruppenspiele ausgetragen. Dass der Wind gelegentlich die Bälle verweht – kein Problem für die Spielerinnen und Spieler, die am Sonnabend in zwei Klassen im Duo Mixed antreten. Nur diejenigen, die gerade Spielpause haben und Schiedsrichter sein müssen, frieren.

Rund 50 Zuschauer auf den Strandterrassen, 21 Beachvolleyballfelder und laute Anfeuerungsrufe am Strand: Die inzwischen zwölften Travemünde Beach Open der TG Rangenberg mit 128 gemeldeten Mannschaften begannen gestern gewohnt stimmungsvoll. Heute geht’s weiter.

Alexander Baum von der TG Rangenberg, der das Turnier mit Teilnehmern aus ganz Norddeutschland, aber auch aus Sachsen, organisiert, hat alles im Griff. Er ist Ansprechpartner für alle und alles, wenn er nicht gerade am Laptop im Zelt sitzt und gemeinsam mit dem Kölner Sascha Glock (31) die Ergebnisse auswertet. Beide kennen sich vom Studium in Dresden, aus eben jener Zeit stammen auch die Kontakte zu Beachvolleyballern aus dem Bundesland im Osten.

Am Rande eines Spielfeldes stehen die Volleyballer des TSV Travemünde. Mit drei Mannschaften nehmen sie am Wettbewerb teil. „Eigentlich hätte ich selbst gern mitgespielt, bin aber verletzt“, sagt Abteilungsleiter Volker Hoppe (38), der beklagt, dass es normalerweise nur zwei eher schlechte Spielfelder am Travemünder Strand gebe. Hoppe: „Nachbarkommunen haben deutlich mehr und bessere Beachvolleyballfelder.“ Seine Vereinskameraden „pfeifen“ das Spiel der „Flughörnchen auf Dope“ gegen die „Sachsener Schmetterlinge“. Letztere verlieren wenig später, sind aber dennoch gut drauf.

Julian Ludwig (19) und Marlene Boeck (19) aus dem niedersächsischen Bad Sachsa sind erstmals nach Travemünde gekommen, „weil wir Lust hatten, mal bei einem Turnier mitzumachen“, sagt Marlene. Obwohl das Wetter gerade nicht beachvolleyball-typisch ist, finden die beiden jungen Niedersachsen das Turnier und die Location „super“. Julian: „Es macht Spaß, es ist toll, dass es so viele Felder gibt und man nicht so lange warten muss.“ Am heutigen Sonntag wollen beide sich die Spiele der Damen, Herren und des Quattro-Mix ansehen. Beginn ist wieder um 11 Uhr.

Gestern geht um 12.30 Uhr ein extrem heftiger Regenschauer über Travemünde nieder. Einige Teams spielen noch kurz weiter, dann strömen auch sie – ziemlich durchnässt – ins Turnierzelt. Hier herrschen dichtes Gedränge und hohe Luftfeuchtigkeit, doch der Stimmung tut das keinen Abbruch. Kaum lässt der Regen ein wenig nach, da bläst jemand in eine Tröte: „Es geht weiter!“

sr

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