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Lübeck Beim Stadtverkehr die Praxis erleben
Lokales Lübeck Beim Stadtverkehr die Praxis erleben
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20:10 17.01.2017
St. Lorenz Nord

An einem Bus gibt es ordentlich was zu schrauben und zu verkabeln. Was genau, das lernen Schüler der Schule Tremser Teich jetzt beim Stadtverkehr.

14 technikinteressierte Jugendliche aus der neunten und zehnten Klasse besuchten gestern Vormittag mit ihrem Fachlehrer das Gelände im Ratekauer Weg. Neben einer Werkstattbesichtigung stand vor allem die praktische Arbeit an Fahrzeugen im Vordergrund.

„An einem Wagen durften wir auf Fehlersuche gehen, dort war ein Kabel durchtrennt“, erzählte Felix Sievert (16). „Und bei einem anderen“, ergänzte Büsra Rasgele (16), „sollten wir versuchen, das Licht wieder in Gang zu bringen.“ Die vierstündige Hospitation der Schüler fand im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung statt, die der Stadtverkehr Lübeck und die Schule Tremser Teich bereits 2016 geschlossen hatten – Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Berufsorientierung.

„Für uns ist es gleichzeitig eine Möglichkeit, den Schülern die Relevanz des Öffentlichen Personennahverkehrs näher zu bringen“, freute sich Sprecherin Gerlinde Zielke. „Und unsere Schüler wollen die Arbeits- und Wirtschaftswelt ganz konkret kennenlernen“, sagte Schulleiter Jörn Haltermann. Direkt vor Ort und im Gespräch mit den Auszubildenden gelänge dies natürlich besser, als im Klassenraum.

Die Aktion kam gut an: „Ich möchte gern Kfz-Mechatroniker lernen, zwar für Pkw und nicht für Nutzfahrzeuge, aber das war hier heute trotzdem spannend“, erzählte Nico De Paola (16), der in diesem Sommer eine Ausbildung beginnen möchte.

Auch Felix Sievert fand den Praxisvormittag beim Stadtverkehr gelungen: „Ich möchte in Richtung Industriemechaniker gehen, hier mal reinzuschnuppern, war aber auf jeden Fall hilfreich und ist immer zu empfehlen.“ Alle Schüler, die sich wie Felix oder Nico ganz konkret einen technischen Beruf vorstellen können, dürfen auch gern noch mehr Praxisluft schnuppern: „Die Kooperation bietet auch die Möglichkeit für ein zweiwöchiges Praktikum“, so Zielke. Praxiserfahrung könne man schließlich nicht früh genug bekommen. lj

LN

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