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Lübeck Benefizregatta bringt 40 000 Euro
Lokales Lübeck Benefizregatta bringt 40 000 Euro
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21:16 16.09.2013
Buntes Treiben herrschte am Vereinshaus von LRK und LFRK. Das Rudern gegen Krebs war ein Erfolg. Quelle: Foto: Jacob

Das ist ein tolles Ergebnis: 40 000 Euro hat die zweite Auflage von „Rudern gegen Krebs“ eingefahren. 49 Boote waren bei der Regatta dabei. Im vergangenen Jahr war die Benefiz-Veranstaltung der Stiftung Leben in Kooperation mit dem Lübecker Frauen Ruder-Klub (LFRK) und dem Lübecker Ruder-Klub (LRK) gestartet. Auflage Nummer drei ist auch schon in Arbeit.

Wie viele andere ist Klaus Abel, Chef der Sana-Kliniken, durch die Aktion zum Ruderer geworden. „Es macht viel Spaß — und man kann wunderbar helfen.“ Das haben sich die etwa 500 Teilnehmer und Förderer auch gedacht — und sich fantasievolle Team-Namen gegeben. Dräger startete mit den „Wellenreitern“, die Architekten Petersen, Pörksen und Partner als die „Rapidographen“ (Tuschezeichengeräte), das Team der Sana-Kliniken hatte sich „SchlagSana“ getauft, und das städtische Archiv ruderte als „Archivederci“.

So munter die Namen, so schweißtreibend war die 250- Meter-Strecke auf dem Elbe- Lübeck-Kanal. Über die rege Beteiligung der Benefizregatten freute sich das Vorstandsmitglied der Stiftung Leben mit Krebs, Claus Feucht. „Wir sind sehr, sehr zufrieden“, sagte Feucht. In Deutschland seien 4,5 bis fünf Millionen Menschen an Krebs erkrankt. „Wir brauchen diese therapeutischen Projekte. Es geht um Stärkung des Immunsystems, Fitness, und, was ganz besonders wichtig ist, um den Ausbau sozialer Kontakte.“

Eine Einschätzung, die Physiotherapeut Christof Degen teilt. Seine Stelle bei den Sana-Kliniken ist durch die Benefizaktion für zwei Jahre gesichert. „Das Interesse am Rudern ist bei den Patienten groß“, sagte Degen. Kein Benefizfest ohne helfende Hände. Durch den sportlichen Tag moderierten R.SH-Mann Andreas Otto und LRK-Sprecher Heiko Pump.

Für die Einwerbung notwendiger Geldmittel dankte Feucht nicht nur den Ruderern, die mit ihrer Aktion 10 000 Euro zusammenbekamen, sondern vor allem einem Mann, der für den LRK im Boot der „Idealisten“ mitschwitzte: Helmut Wischmeyer hatte die Possehl-Stiftung zu einer Unterstützung in Höhe von 30 000 Euro erwärmen können. Deren Vorstandsvorsitzende, Renate Menken, ließ sich das Showrennen nicht entgehen, das der neue Achter klar gegen die Ausflugsbarkasse „Gaby Stühff“ für sich entschied. „Es gibt schon Pläne für eine Revanche“, sagt Pump. Und die erste Anmeldung für 2014 ist auch schon da: Die „Flusskrebse“ des LFRK wollen den guten Zweck auch im nächsten Jahr unterstützen.

jac

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