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Lübeck Bewegender Abschluss der Jugendbuchtage
Lokales Lübeck Bewegender Abschluss der Jugendbuchtage
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22:28 31.01.2014
Schauspielerin Susanne Bormann ist gerne zur Unterstützung der Jugendbuchtage nach Lübeck gekommen. Quelle: Majka Gerke
Lübeck

Die letzte Lesung bei den achten Jugendbuchtagen der Bücherpiraten im Kinderliteraturhaus in der Fleischhauerstraße verlangte den Zuhörern noch einmal alles ab. Mit-Organisatorin Hannah Wolf (18) suchte sich das Buch „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ von Donna Freitas aus.

„Wir lesen über das Jahr wirklich viele gute Bücher. Doch dieses ist hängengeblieben“, sagte Hannah. Für sie passte es perfekt zu den Jugendbuchtagen, die dieses Jahr unter dem Motto „Toastbrot und Toastbrotine“ laufen. Dabei geht es bei allen Lesungen um die Beziehungen zwischen Jungen und Mädchen in den verschiedensten Varianten.

In „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ geht es um die 16-jährige Rose. Nach dem Tod ihrer Mutter ist für Rose nichts mehr so, wie es war. Bis sie unter den Sachen ihrer Mutter eine Tüte findet, auf der „Rose Survival Kit“ steht. In der Tüte sind lauter Gegenstände, die Rose helfen sollen, Abschied zu nehmen, den Schmerz zu überwinden und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Für Hannah stand schnell fest, dass das Buch auf jeden Fall ins Programm der Jugendbuchtage gehört. Als Vorleserin konnte Hannah die Schauspielerin Susanne Bormann gewinnen, bekannt aus Filmen wie „Rubbeldiekatz“ oder „Der Baader Meinhof Komplex“.

Susanne Bormann sagte sofort zu, als sie die Anfrage von den Bücherpiraten bekam — obwohl sie mitten in den Dreharbeiten zur TV-Serie „Letzte Spur Berlin“ steckt. „Es ist super, dass die Jugendlichen alles selbst organisieren. Das muss man unterstützen.“

Auch das Buch gefiel ihr sofort. „Es hat mich berührt und überrascht“, sagt sie. In dunkler Hose und Rollkragenpulli, die blonden Haare hochgesteckt, steht die zierliche Berlinerin auf der Bühne und liest im Stehen aus dem Roman vor.     Mit eindringlicher Stimme zieht sie die rund 30 Zuhörer schnell in die Geschichte, die gebannt lauschen, wie es Rose auf ihrem Weg ergeht.

LÜBECKS STRASSEN
Karpfenstraße: Die Straße im Stadtteil St. Lorenz Süd zwischen der Moislinger Allee und der Meierstraße ist nach einem Karpfenteich benannt, der früher dem Rat der Stadt gehörte, und der am Ende der Straße lag. Zum ersten Mal erwähnt wird sie 1869.


Quelle: „Warum der Kohlmarkt ,Kohlmarkt‘ heißt“, Archiv der Hansestadt Lübeck, Verlag Schmidt- Römhild, 29,80 Euro.

mg

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