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Lübeck Bis zu 50 000 Euro Strafe: Wer falsch knallt muss zahlen
Lokales Lübeck Bis zu 50 000 Euro Strafe: Wer falsch knallt muss zahlen
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21:42 22.12.2017
Eine Silvesterrakete explodiert während einer Vorführung der Feuerwehr. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Lübeck

Da es in den vergangenen Jahren bundesweit vermehrt zu Bränden infolge von fehlgeleiteten Feuerwerkskörpern kam, schreibt eine Verordnung vor, wo zu Silvester geknallt werden darf und wo nicht. Danach ist das Abbrennen der pyrotechnischen Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet und Fachwerkhäusern auch am 31. Dezember und 1. Januar verboten. Bei hochsteigenden Feuerwerksraketen muss ein Abstand von 200 Metern zu Gebäuden eingehalten werden, ansonsten gilt ein Abstand von 25 bis 30 Metern.

Wer sich daran nicht hält, muss tief in die Tasche greifen, denn eine Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld geahndet werden. Und zwar in einer Höhe bis zu 50 000 Euro.

Die Stadt Lübeck weist außerdem darauf hin: "Feuerwerkskörper sind kein Spielzeug, denn sie enthalten explosionsgefährliche Stoffe und können gefährliche Wirkungen entfalten. Die pyrotechnischen Erzeugnisse der sogenannten Klasse II (Silvesterfeuerwerk wie Raketen, Böller, Fontänen, Batterien usw.) dürfen wie jedes Jahr nur am 31.Dezember und am 1.Januar und ausschließlich von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, aufbewahrt und verwendet werden."

Gut, dass es im gesamten Stadtgebiet genug öffentliche Feuerwerke zu bestaunen gibt. Da muss dann auch garantiert kein Bußgeld gezaht werden.

Hier finden Sie eine Party-Übersicht für Silvester

Alle öffentlichen Feuerwerke in Lübeck hat die Stadt hier aufgeführt: www.fb03.luebeck.de/Feuerwerkstermine.html

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