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Lübeck Bund gibt 250000 Euro für zwei Kulturprojekte
Lokales Lübeck Bund gibt 250000 Euro für zwei Kulturprojekte
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20:16 26.07.2017

Die Hansestadt beteiligt sich mit zwei Projekten am Europäischen Kulturerbejahr 2018. Der Bund fördert die beiden Vorhaben mit zusammen 250 000 Euro. Bis zu 150000 Euro erhält das Hansemuseum für Ausstellung und Planspiel „1518 – plenum – 2018“. Bis zu 100000 Euro gehen an die städtische Archäologie, die historische Zeugnisse und Stadtplanung anhand des Gründungsviertels erlebbar machen will. Insgesamt schüttet der Bund 3,6 Millionen Euro an Vorhaben in ganz Deutschland aus.

„Ich freue mich, dass gleich zwei Vorhaben aus Lübeck von den Bundesmitteln profitieren“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, die die positive Nachricht öffentlich machte. Die Stärkung des europäischen Gedankens sei „in diesen Zeiten eine entscheidende Aufgabe“, sagt Hiller-Ohm. Das Hansemuseum will unter Anleitung einer Göttinger Uniprofessorin zwei Planspiele entwickeln, die vor allem Schulen, Vereinen und Jugendeinrichtungen einen leichten Zugang zu dem Thema ermöglichen. Im Mittelpunkt des Projekts „1518 – plenum – 2018“ stehen der Hansetag von 1518 in Lübeck und die Arbeit des Europäischen Rates der Staats- und Regierungschefs heute. „Das ist nicht nur eine Ausstellung“, erklärt Museumsleiterin Dr. Felicia Sternfeld, „das ist auch ein Bildungsprojekt.“ In den Planspielen würde gezeigt, wie auf internationaler Ebene verhandelt werde und wie Entscheidungen entstehen. „Die erneute Förderung aus Bundesmitteln ist eine großartige Auszeichnung für uns und zeigt, dass wir mit der Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung europäischer Geschichte leisten“, sagt die Museumsdirektorin.

Die städtische Archäologie hat das Vorhaben „Archäologie und Stadtplanung in Lübeck – das urbane Erfolgsmodell des Ostseeraums verstehen, vermitteln und erleben“ eingereicht. Die Stadt sei bisher nur mündlich über eine Zusage informiert worden, erklärt Dr. Manfred Schneider, in dieser Woche soll es den schriftlichen Bescheid geben. Der Bund gibt bis zu 100000 Euro. Das Vorhaben kostet 200

000 Euro. Über Details will Schneider erst sprechen, wenn der Förderbescheid vorliegt.

Ende September vergangenen Jahres hatte die Bürgerschaft beschlossen, dass Lübeck sich am Kulturerbejahr beteiligen solle. Das sei nahezu verpflichtend, wenn sich die Hansestadt in Vorbereitung auf eine mögliche Kulturhauptstadtsbewerbung profilieren wolle, hieß es damals in der Vorlage der Verwaltung. Das Kulturerbejahr fällt in die große 875-Jahr-Feier, die im nächsten Jahr stattfindet und soll mit dieser Feier verknüpft werden.

dor

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