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Lübeck CDU und SPD wollen Phönix-Gelände erhalten
Lokales Lübeck CDU und SPD wollen Phönix-Gelände erhalten
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21:18 12.09.2013

Der LBV Phönix bekommt Rückendeckung für den Erhalt seiner Flächen an der Falkenwiese. Die Stadtverwaltung wollte prüfen, ob Wohnbebauung auf dem Areal möglich ist. Dieses Ansinnen hatten die Grünen bereits Anfang der Woche zurückgewiesen. Jetzt mischen sich auch SPD und CDU in die Debatte ein. „Wir stehen zu unserem seit Jahren verfolgten Ziel, das Gebiet weiterhin und dauerhaft für den Sport zur Verfügung zu halten“, sagt SPD-Fraktionschef Jan Lindenau. „Eine Bebauung dieser Fläche mit Wohnhäusern lehnen wir ab.“ Die Seite zum Kanal sei dem Wohnen vorbehalten. „Mit dem anstehenden Neubau des Lübecker Bauvereins auf dem ehemaligen Grundstück der Firma Gerstenberg/Schröder an der Falkenstraße wird in Kürze gestartet.“ Um weitere Häuser zu ermöglichen, müssten nun einvernehmliche Lösungen mit den derzeitigen Nutzern der weiteren Gebäude am Klughafen gefunden werden. Die Erbpachtverträge laufen im Jahr 2016 aus. Betroffen sind unter anderem die Sportvereine Lübecker Judoclub und Tanzclub Hanseatic. „Der auslaufende Erbpachtvertrag mit dem LBV Phönix zum 31. Dezember 2013 macht eine Überplanung im Zusammenhang möglich“, sagt Lindenau. „Wir schlagen deshalb vor, den Erbpachtvertrag mit dem LBV Phönix bis 2016 analog der Erbpachtverträge an der Falkenstraße zu verlängern und die Zeit bis 2016 zu nutzen, um ein Konzept für die Konzentration des Sports im Bereich des Geländes Falkenwiese/Falkenstraße voranzutreiben.“

Zudem kritisiert Lindenau die Verwaltung. „Das Handeln des Bereiches Liegenschaften in Bezug auf den LBV Phönix ist nicht durch politische Beschlüsse gedeckt. Dies ist das zweite Mal in Folge, was uns veranlasst, das Geschäftsgebaren dieses Verwaltungsbereiches in der kommenden Hauptausschusssitzung zu hinterfragen.“ Die Verwaltung steht auch in der Kritik der CDU. „Sie scheint noch immer keinen Überblick zu haben. Der jetzt diskutierte Schnellschuss ist eine Folge davon“, sagt Christopher Lötsch. „Wir finden es unverantwortlich, wie in dieser Situation mit Phönix umgegangen worden ist und werden uns in der Bürgerschaft für eine Verlängerung der Erbpacht einsetzen.“ Gleichzeitig will die CDU, dass die Stadt eine Bestandsaufnahme vornimmt, welche Erbpachtflächen in den kommenden Jahren auslaufen und wie sie künftig genutzt werden sollen.

LN

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