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Lübeck DDR baut einen Minengürtel
Lokales Lübeck DDR baut einen Minengürtel
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20:17 07.09.2013

Absurdistan zeigt dieses Bild, das wie ein Dokument aus grauer Vorzeit wirkt: Anfang September 1963 verlegten Grenzsoldaten der damaligen DDR, streng bewacht von bewaffneten Posten, am östlichen Ufer der Wakenitz in unmittelbarer Nähe von Absalonshorst Minen. Sie taten es ruhig und mit großer Gelassenheit, so als würden sie ein Kartoffelfeld anlegen.

Unfassbar, dass dort, wo heute Ausflügler Rast machen und die schöne Natur genießen, wo Kanufahrer und Ruderer eine Ruhepause einlegen, nur wenige Meter entfernt vor einem halben Jahrhundert Lebensgefahr bestand. Die LN schrieben damals: „Unser Bild zeigt, mit welch explosiver Last sich ostseits des idyllischen Flüßchens Deutsche von den Deutschen im friedlichen und uneingezäunten westlichen Teil des Vaterlandes zu isolieren versuchen.“ Die DDR-Grenzsoldaten verlegten die Minen mit großer Akribie. Der Sprenggürtel sollte lückenlos sein. Als die schrecklichen Arbeiten im Bereich von Absalonshorst abgeschlossen waren, wurden sie einen Tag später im Gebiet von Nädlershorst fortgesetzt. Die östliche Uferzone der Wakenitz wurde zu einem hochexplosiven Gebiet, zu einem Ort des Schreckens. Eine Flucht aus der DDR über die Wakenitz war damals nahezu unmöglich. Foto: Hans Kripgans

tt

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