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Lübeck DIE WOCHE IM RATHAUS
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21:12 18.03.2016
Kai Dordowsky kai.dordowsky@ln-luebeck.de

Dirk Gerdes, Chef des Koordinierungsbüros Wirtschaft in Lübeck (KWL), ahnte bereits bei der Übernahme der Aufgabe, „dass man bei diesem Thema nur verlieren kann“. So kommt es jetzt auch. Die KWL baut im Auftrag der Stadt die Flüchtlingsunterkunft in der Travemünder Ostseestraße. Obwohl die Pläne schon abgespeckt wurden, muss die KWL jetzt happige Mieten ausweisen. Über 16 Euro der Quadratmeter — da schluckt sogar der Mieterverein. Und die Politiker sind sauer auf die KWL und Sozialsenator Sven Schindler (SPD).

Die KWL hat sich um die Aufgabe nicht gerissen und muss überall, wo Platz ist, Containerdörfer und Notunterkünfte aus dem Boden stampfen. Sie könnte auch an der Ostseestraße anders kalkulieren, wenn diese Unterkunft nicht nach zehn Jahren wieder abgerissen werden müsste. Eine Nachnutzung gibt das Baurecht nicht her.

In Erklärungsnot kommt der Sozialsenator. Der hatte vor einem Jahr gesagt, dass er in Travemünde keine Flüchtlingsunterkünfte finde, weil die Vermieter zwischen neun und elf Euro pro Quadratmeter verlangen würden. Das könne er keinem Hartz-IV-Empfänger erklären, der für die Hälfte wohnen müsse. Und nun werden es über 16 Euro. Mal schauen, wie Schindler aus der Nummer herauskommt.

LN

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