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Lübeck DIE WOCHE IM RATHAUS
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20:13 13.05.2016
Josephine von Zastrow josephine.von.zastrow@ln-luebeck.de

Es ist das größte touristische Projekt seit Jahrzehnten: Die viel diskutierte Ferienanlage Waterfront. Sie war lange heftig umstritten. Zehn Jahre hat es von der Idee bis zum Baurecht gebraucht.

Jetzt rollen die Bagger am Passathafen, pflügen alles um und werden dem Priwall ein völlig neues Gesicht verleihen. Die preisgekrönten Gebäude mögen nicht allen gefallen – aber sie sind definitiv keine 08/15-Architektur. Das Ringen um das Projekt hat sehr lange gedauert: Es hat sich gelohnt.

Nur 1522 Menschen leben auf der Halbinsel vor Travemünde. Doch ab 2018 werden geschätzte 100 000 Touristen pro Jahr auf der Halbinsel nächtigen. Dann ist es vorbei mit dem lauschigen Idyll – dafür wird dem Areal Leben eingehaucht. Früher hat sich niemand für den Priwall interessiert – jetzt wollen alle dahin.Zu Recht. Kultur und Natur soll es zum Anfassen geben. Senatorin Kathrin Weiher (parteilos) will dort den Wissensspeicher ansiedeln – eine grandiose Idee (wenn es sich rechnet). Lübecks historische Schatztruhe dort hinzubringen, wo die Gäste sind. Gelände und Gebäude gehören der Stadt – auch wenn die maroden Bauten saniert werden müssen. Erlebbare und geschützte Natur will der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer. Super Sache. Noch besser: Jetzt wird dafür auch Geld ausgeben. Hoffentlich!

LN

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