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Lübeck DIE WOCHE IM RATHAUS
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20:23 26.08.2016
Kai Dordowsky kai.dordowsky@ln-luebeck.de

Zwanzig Millionen Tagesgäste, 1,8 Millionen Übernachtungen im Jahr und 16 000 Beschäftigte – der Tourismus ist für die schöne Stadt an der Trave zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige geworden.

Damit das so bleibt und noch besser wird, muss die Stadt eine Menge tun. Das reicht von der Neugestaltung von Flaniermeilen über ausreichendes Parkplatzangebot und genug Hotelbetten bis hin zu freundlichen Mitarbeitern in Geschäften und bei Dienstleistern.

Das alles kostet viel Geld. Marketingkampagnen im Städtetourismus fallen genauso wenig vom Himmel wie ausgefeilte Förderanträge zum Bau von Promenaden. Strände, Bäder, Museen und Theater müssen gut in Schuss sein, damit sich Gäste hier wohlfühlen.

Das Geld will sich die Hansestadt ab 2017 über eine Tourismusabgabe bei denen holen, die Umsätze mit den Touristen machen. Für ein Hotel der gehobenen Klasse wird es kein Problem sein, 4000 Euro im Jahr dafür abzudrücken. Dafür fließen die Einnahmen ausschließlich zurück in den Tourismus. Das klingt nicht nur logisch, das ist auch vernünftig. Die Satzung, die die Stadt gerade erarbeitet, wird umständlich und bürokratisch ausfallen. Das erhöht aber die Chancen, dass sie gerecht wird.

LN

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