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Lübeck DIE WOCHE IM RATHAUS
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22:24 08.11.2013

Das war nichts. Das neue Rathausbündnis hat 17 Seiten Papier beschrieben — und darin steht extrem viel heiße Luft. Das hätten sich SPD, Grüne und Freie Wähler sparen können. Alles bleibt wie es ist. Keine Schwerpunkte bei den Ausgaben; keine Aufgabe von Aufgaben. Kaputte Schulen, marode Straßen, stinkende Klos, bröckelnde Brücken, drängender Kita-Ausbau — kein Mut, zwei Jahre lang ganz viel Geld nur in einen dieser Bereiche zu stecken. Oder sich von irgendetwas verabschieden? Nicht mit uns. 1,3 Milliarden Schulden, 80 Millionen Euro Defizit, fast 30 Millionen Euro Einsparvorgabe des Landes — schafft Lübeck eh nicht aus eigener Kraft. Da erhalten wir lieber den Status Quo.

Erstaunlich konkret sind SPD, Grüne und Freie Wähler nur in zwei Punkten: Wenn es ans Geld der anderen (die Gewerbesteuer steigt) und um die eigenen Posten geht. Im Karussell der Senatoren haben SPD und Grüne sich ihren Anteil am Kuchen gesichert — und auch die Freien Wähler lachen sich ins Fäustchen. Haben sie doch für 977 Wählerstimmen sieben Aufsichtsräte bekommen. Ist eine super Quote. Kein Wunder, dass die Stimmung in der neuen Dreiecksbeziehung gut ist. Jeder hat etwas abgekriegt — und man legt sich mit niemandem in der Stadt an. Da kann man dann beruhigt weiter schlafen. Gute Nacht.

LN

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