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Lübeck Der Max-Linde-Weg - 2003 benannt nach einem Lübecker Kunstsammler
Lokales Lübeck Der Max-Linde-Weg - 2003 benannt nach einem Lübecker Kunstsammler
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10:39 21.12.2013

Max-Linde-Weg: 2003 benannt nach Max Linde (geboren 14. Juni 1862; gestorben 23. April 1940 in Lübeck), einem Augenarzt, bekanntem Mäzen und Kunstsammler des frühen 20. Jahrhunderts in Lübeck.

Linde wurde als ältester Sohn des Apothekers und angesehenen Lübecker Fotografen Hermann Linde senior geboren. Mit dem Vermögen seiner aus einer Hamburger Ratsfamilie stammenden Frau Marie, geborene Holthusen, war es ihm in der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg möglich, eine bedeutende private Kunstsammlung aufzubauen.

Die Familie Linde erwarb in Lübeck eines der schönsten klassizistischen Sommerhäuser vor den Toren der Stadt, die nach ihr benannte „Lindesche Villa“. Heute befindet sich hier das Standesamt. Linde verlor sein Vermögen in der Inflation der 1920er Jahre, die Sammlung wurde in alle Welt zerstreut.

Linde war nicht nur Sammler, sondern auch Mäzen und förderte insbesondere den norwegischen Maler Edvard Munch. Der Max-Linde-Weg im Hochschulstadtteil zweigt ab von der Paul-Ehrlich-Straße.

Quelle: „Warum der Kohlmarkt ,Kohlmarkt‘ heißt“, Archiv der Hansestadt Lübeck, Verlag Schmidt- Römhild, 29,80 Euro.

LN

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