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Lübeck Der Pastor lädt zum Äpfelpressen
Lokales Lübeck Der Pastor lädt zum Äpfelpressen
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21:12 29.09.2016
Pastor Hans-Georg Meyer und die „Queen“: Diese und andere Apfelsorten werden in Genin zu Most verarbeitet. Quelle: Ines Langhorst/kk-Ll

Die Äpfel aus Pastors Garten haben in Genin einen großen Auftritt. Pastor Hans-Georg Meyer lädt einen Tag vor dem Erntedankfest ein, aus dem Obst köstlichen Most zu machen.

Wer Lust hat zu helfen, kommt einfach dazu: Los geht es am Sonnabend, 1. Oktober, um 10 Uhr am Gemeindehaus, Niederbüssauer Weg 3. Wer Äpfel spenden möchte, kann kleinere Mengen bis 11 Uhr bringen.

Größere Mengen, ab etwa 20 Kilogramm, müssen vorab angemeldet werden.

Das Apfelpressen ist eine Premiere, und Pastor Hans-Georg Meyer ist gespannt, wie der Tag wird. Eins ist aber sicher: Am Ende fließt St.-Georg-Apfelsaft in das große Fass. Mit einem Gläschen Most stoßen die Besucher dann einen Tag später, am Sonntag, nach dem Gottesdienst an.

„Hier im Pastoratsgarten gibt es viele alte Obstbäume, ein wahrer Schatz“, sagt der Theologe. Zwischen 90 und 100 Jahre sind sie alt. „Wir ernten heute die Früchte der Arbeit, die Menschen in vorangegangenen Generationen geleistet haben.“ Dieses Schaffen würdigen, das Obst verarbeiten und vielen Menschen zugänglich machen – mit dem Apfelpressen lässt die Kirchengemeinde Genin das Erntedankfest in diesem Jahr sehr sinnlich werden. „Die Arbeit ist anstrengend, macht aber in der Gemeinschaft jede Menge Spaß“, sagt Pastor Hans-Georg Meyer.

Die Kirche St. Georg steht in dem ehemaligen Kapiteldorf in Lübeck- Genin. Landwirtschaft gehört bis heute zu den Dörfern in Lübecks Westen. Entsprechend spielt das Erntedankfest seit jeher eine wichtige Rolle. Die prächtige Erntekrone und die Erntegaben auf dem liebevoll gestalteten Altar zeugen davon. Etwa eine Woche vor Erntedank werden Getreide, Obst, Gemüse, aber auch Blumen im Gemeindehaus abgegeben. Die Obst- und Gemüsespenden gehen nach dem Gottesdienst über die Lübecker Tafel an bedürftige Familien.

Neben dem Danken gehört auch das Teilen zum Erntedankfest dazu. Der Most wird ohne Gegenleistung ausgeschenkt. „Jeder soll ihn probieren können“, so Hans- Georg Meyer.

LN

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