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Lübeck Der Traum von der perfekten Bar
Lokales Lübeck Der Traum von der perfekten Bar
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07:50 31.07.2017

Richard Heller (37) hat in Lübeck nicht einfach nur eine American Bar im Stil der 1920er Jahre eröffnet. Er hat sich mit „Torrio’s“ einen Lebenstraum erfüllt.

Eine American Bar, guter Service und hochwertige Drinks. Das hat in Lübeck gefehlt, sagt Richard Heller und hat jetzt das „Torrio’s“ eröffnet.

DAS ZIEL:

In der Königstraße 36 einen Treffpunkt für Leute zu schaffen, die besonderes Ambiente, Kultur, hochwertige Getränke und perfekten Service lieben. Dafür sucht der Barchef noch Mitarbeiter, die mit Leidenschaft die Gastgeberrolle leben, und Teil eines erfolgreichen Teams sein möchten.

DER GRÜNDER:

Richard Heller (37) kommt aus Lübeck und ist nach Reisen mit Luxuskreuzfahrtschiffen um die Welt in seine Heimat zurückgekehrt.

Er liebt und lebt Gastfreundschaft und empfängt seine Gäste dienstags bis sonnabends ab 16 Uhr und sonntags ab 18 Uhr im Torrio’s.

GRÜNDERGEISTER

DIE IDEE:

Eine klassische American Bar, in der hochwertige Cocktails und Mixdrinks professionell zubereitet werden. Und wer selbst mal seinen eigenen Cocktail an einem professionellen Arbeitsplatz mixen möchte, kann an einem Cocktailworkshop mit dem Inhaber teilnehmen. Infos in der Bar.

Hinter seiner fast 14 Meter langen Theke mixt er nicht nur Drinks, sondern erzählt von seinen Reisen um die Welt und wie alles begann.

So steht er auch jetzt hinter der Theke, lächelt und fragt mit Blick in die Bar: „Ganz ehrlich? Ich kann auch kaum glauben, wie ich das innerhalb von drei Monaten geschafft habe.“ Stolz und Freude schwingen in seinen Worten mit. Denn der 37-jährige Barchef hat nicht nur lange nach der passenden Location gesucht. Er hat sie auch selbst gestaltet und dabei bewiesen, dass er nicht nur Drinks zubereiten kann. Auch die kupfergoldene Farbe für die Decke und Wände hat er nach eigener Rezeptur gemixt und die 450 Quadratmeter eigenhändig gestrichen; ebenso den Boden verlegt, die Einrichtung ausgesucht, Cocktailkirschen gekocht oder Sirup aus brasilianischem Rohrzucker hergestellt. „Was ich kann, mache ich gerne selber.“

Dazu gehört auch sein „Torrio’s Craft Gin“, den er nach eigener geheimer Rezeptur destilliert. „Ein kräftiger Wacholder-Geschmack mit erfrischenden Zitrusaromen, kombiniert mit einer leichter Schärfe von Ingwer und exotischen Gewürzen wie Cassia-Zimt, Kardamom, Koriander und Süßholz“, beschreibt Heller seine Kreation und verfeinert diese asiatisch angehauchte Grundlage „mit nussigen Fichtensprossen, Lavendel, Angelika, Veilchenwurzel und norddeutschem Sanddorn“. Spätestens jetzt wird klar, dass ein Drink für ihn nicht einfach ein Drink ist. „Hochwertige Produkte“ und „maximaler Genuss“ sind Worte, die er mehr als einmal benutzt.

Dazu passt das Ambiente mit den goldenen Wänden, Plattensammlung, Klavier, Lounge-Ecke und natürlich er selbst: Mit Hosenträgern, weißem Hemd, Hut und seinen Reisegeschichten. Aufgewachsen in Lübeck, wollte Heller zunächst Anlagenmechaniker werden, ging dann aber für ein Schauspielstudium nach Hamburg und später nach Berlin. Begleitet hat ihn dabei immer die Arbeit in der Gastronomie, die schließlich zum Vollzeitjob wurde. Fünf Jahre lang ist er auf großen Kreuzfahrtschiffen um die Welt gereist und auf Luxuslinern zum Barmanager aufgestiegen. 16 Stunden Arbeit pro Tag an sieben Tagen in der Woche seien normal gewesen, sagt der Bar- Meister, der schließlich nach Lübeck zurückkehrte. Denn Heller ist nicht nur ein Weltreisender, sondern auch ein Familienmensch, der sich in der Hansestadt jetzt nicht nur um seine Gäste, sondern auch um seine Mutter kümmert. „Das finde ich selbstverständlich.“ Wenn der Barbesitzer nach vorne schaut, hofft er, dass er „im Kulturdreieck zwischen Kino, Theater und Kirchen“ das passende Publikum begeistern kann und sucht noch Mitarbeiter, „die mit Leidenschaft die Gastgeberrolle leben, und ein Teil eines erfolgreichen Teams sein möchten“ (www.torrios.com). Benannt hat er seine Bar übrigens nach dem „legendären Giovanni Johnny Torrio, der in den 1920er Jahren für den Aufbau eines italo-amerikanischen Mafia-Syndikats verantwortlich war“, sagt Heller, der sich gerne mit der Mafia-Historie befasst hat. „Die Barkultur dieser Zeit ist wahnsinnig interessant und heute noch inspirierend für Barkeeper weltweit.“

Jetzt schon bewerben: LN-Existenzgründerpreis 2018

Zum achten Mal loben die Lübecker Nachrichten einen Preis für mutige Firmengründer aus.

Für die Verleihung des LN-Existenzgründerpreises im Frühjahr 2018 können Sie sich schon jetzt bewerben. Teilnahmeberechtigt sind volljährige Existenzgründer mit Unternehmen, die nach dem 1.

Januar 2014 gegründet wurden und ihren Sitz im Raum Lübeck haben. 5000 Euro gibt es für den Existenzgründerpreis, gestiftet von Juwelier Mahlberg, 3000 Euro für den LN-Innovations- und Mutpreis für eine ungewöhnliche Geschäftsidee.

Bewerber fordern die nötigen Unterlagen unter

existenzgruenderpreis@

LN-Luebeck.de an oder:

www.LN-existenzgruenderpreis.de

Cosima Künzel

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