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Lübeck Die „Friedthjof“ macht Fortschritte
Lokales Lübeck Die „Friedthjof“ macht Fortschritte
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20:15 16.04.2016
Bodo Flemming (vorn), der Smutje der „Friedthjof“ dreht das alte Segelschiff mit anderen Crewmitgliedern, um den neuen Klüverbaum zu sichern. Quelle: Tomma Petersen

„Die Notpinne hab‘ ich schon drin“, hallt es über das kleine Kiel am Wallhafen. Hier liegt seit über einem Jahr das alte Segelschiff „Friedthjof“. Seitdem wird es renoviert. „Samstags und sonntags trifft sich die Crew und wir arbeiten an der Galeasse“, erklärt Lutz Kirsten, Ideengeber und 1. Vorsitzender des Vereins Galeasse Friedthjof.

Heute steht etwas ganz Besonderes auf dem Plan: Der neue Klüverbaum soll gesetzt werden. Ein Rundholz, das über das Vorschiff eines Segelschiffes hinausragt.„Der Klüverbaum ist ein wichtiges Teil des Schiffes“, erklärt Kirsten. In der Halle am Kai, die der Verein benutzt, um hier Netze zu knüpfen und an der „Friedthjof“ zu arbeiten, hat Bootsbauer Milan Dufek den Klüverbaum bearbeitet.

„Eigentlich ist das nämlich ein Mast der „Aglaia“, die nun einen neuen hat“, verrät Kirsten. Vor fünf Jahren hat der Verein den Traditionssegler übernommen, damals drohte er zu sinken. „Wir machen jetzt viel Kinder- und Jugendarbeit und verchartern das Boot auch samt Crew“, so Kirsten. Das Geld der Ehrenamtler werde trotzdem knapp.

Auch wenn der Klüverbaum schnell in die dafür vorgesehene Verankerung kommt — ein kleines Problem gibt es dann doch: „Da fehlen fünf Zentimeter“, ruft Smutje Bodo Flemming und blickt am Bug hinunter.

„Die Verankerungen müssen wir gegeneinander austauschen“, antwortet Kirsten. Mit gemeinsamen Kräften dreht die Crew das große Schiff um wenige Grad — und am Ende ist der neue Klüverbaum sicher gesetzt.

Von tp

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