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Lübeck Die Nordermole wächst nach Osten
Lokales Lübeck Die Nordermole wächst nach Osten
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20:25 18.10.2013

Großbauprojekt in Travemünde im Oktober 1963: Die Nordermole unterhalb der Lotsenstation wurde zum Schutz des Hafens in einem Bogen Richtung Osten um 190 Meter verlängert. Die Rammarbeiten dauerten bis Ende April 1964 an.

Schon im Frühjahr 1963 hatte der Bagger „Titan“ mit der Vertiefung des Fahrwassers begonnen. Das neue Fahrwasser „erleichtert den ein- und auslaufenden Schiffen ganz erheblich die Navigation, denn bisher mussten sie unmittelbar am Molenkopf eine verhältnismäßig starke Kursänderung vornehmen“, schrieben die Lübecker Nachrichten vor 50 Jahren.

Die neue Nordermole wurde damals, wie die bisherige, in „Spundwand-Fangedamm- Bauweise“ errichtet. Der Neubau, der 2,25 Meter aus dem Wasser ragte, konnte bei Nordoststürmen und Hochwasser die Gewalt der anlaufenden Wogen brechen. Durch die Mole solle der Hafen „endlich den Schutz bekommen, auf den die Schifffahrt schon lange wartet“, wurde damals betont. Bedauert wurde im Oktober 1963, dass die Travemünder Kur- und Badegäste aufgrund der langwierigen Bauarbeiten „in der nächsten Saison darauf verzichten müssen, ihren beliebten Bummel über die Strandpromenade auch auf die Nordermole auszudehnen“. Foto: Hans Kripgans

tt

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