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Lübeck „Die Probleme sind nicht vor Gericht zu lösen“
Lokales Lübeck „Die Probleme sind nicht vor Gericht zu lösen“
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21:12 11.01.2017
Sebastian Jürgens LHG-Geschäftsführer

Was machen Sie, wenn die LHG verliert?

Sebastian Jürgens: Erst einmal gehen wir davon aus, dass wir gewinnen. Ansonsten werden wir selbstverständlich in die Berufung gehen. Damit wird sowieso keine Rechtskraft eintreten.

Wenn Sie die HBV-Leute aber auf Grund eines Gerichtsurteils beschäftigen müssen, was hat das für Auswirkungen auf die LHG?

Jürgens: Dann müsste das Gericht ganz furchtbar viel regeln. Wie wir die HBV-Leute vorläufig beschäftigen sollen, zu welchen Tarifen und ab wann. Solche vorläufigen Beschäftigungen sind keine Arbeitsverhältnisse und daher mit deutlich weniger Rechten für die Mitarbeiter ausgestattet. Hinzu kommt, dass unsere Umlagen an den HBV für die Mitarbeiter wegfallen.

Sind die Sanierungstarifverhandlungen mit Verdi jetzt gestartet?

Jürgens: Wir sind im Dialog mit der Gewerkschaft. Die strukturellen Probleme im Hafen sind nur mit der Gewerkschaft zu lösen und nicht mit 128 Einzelklagen vor Gericht.

Wie viele Jobs werden im Hafen verlorengehen?

Jürgens: Dass wir Überhänge im Hafen haben, haben wir mehrfach kommuniziert. Es macht keinen Sinn, neue Zahlen in die Welt zu setzen.

Interview: Josephine v. Zastrow

LN

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