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23:27 30.05.2018
Johannes Willert (v. l.), Leonard Roemer, Jan Lindenau, Annika Rothe, Tom Schubert und Mattis Nüsse beim Empfang im Rathaus. Quelle: Foto: Mvs
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Für eine Woche ist an der Thomas-Mann-Schule nicht an Normalität zu denken. Der alltägliche Unterricht spielt keine Rolle, stattdessen dreht sich alles um Themen wie Waffenexporte in den Sudan, Terrorismus in Westafrika oder Wasserknappheit.

Bereits am Montag hatte Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) die jugendlichen Teilnehmer im Audienzsaal des Rathauses begrüßt. „Wir dürfen uns nicht von Nationalismus fehlleiten lassen“, appellierte er an die Schüler. Einen Tag später fiel dann der offizielle Startschuss für die Schüler. Die Konferenz wurde feierlich in der Musik- und Kongresshalle eröffnet. Dort rief Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer (SPD) die Teilnehmer dazu auf, sich zusammenzuschließen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. „Wir dürfen uns nicht von irgendwelchen Menschen Steine in den Weg legen lassen“, sagte sie.

Munol ist eines der größten Schulprojekte Lübecks. Die sechstägige Veranstaltung wird jedes Jahr komplett in Eigenregie von Schülern der Thomas-Mann-Schule organisiert, Lehrer haben auf die Planung fast keinen Einfluss. Dieses Jahr ist Annika Rothe die Conference Managerin (Hauptverantwortliche). Neben dem Abitur, das sie dieses Jahr macht, hat sie mit ihrem Assistenten Tom Schubert fast die gesamte Konferenz organisiert. Trotz Abi-Stress sei das nie ein Problem für sie gewesen. „Wenn die Organisation mit dem Lernen ins Gehege kam, dann ist Tom für mich eingesprungen, so dass alles reibungslos ablaufen konnte“, sagt Annika.

In der diesjährigen Konferenz geht es um „Globalism: Connecting or seperating“ (auf Deutsch: „Globalismus: Verbindend oder trennend“). Für die Auswahl dieses Oberthemas sind die beiden Generalsekretäre Leonard Roemer und Johannes Willert verantwortlich. „Im Gegensatz zu den Conference Managern sind wir für die komplette inhaltliche Ausrichtung zuständig“, erklärt Leonard. „Dieses Jahr haben wir den historischen Weltsicherheitsrat eingeführt, in dem das Weltgeschehen des Jahres 1973 simuliert wird“, ergänzt Johannes. Dabei gehe es unter anderem um den Vietnamkrieg und den Putsch in Chile. „Das“, sagt Johannes, „sollte die Konferenz noch ein wenig interessanter machen.“

 mvs

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