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Lübeck Die Wind-Art-Macher sind wieder auf Kurs
Lokales Lübeck Die Wind-Art-Macher sind wieder auf Kurs
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22:16 16.09.2013
Uwe Hildebrandt (r.) und Frank Wuschke sehen ihren Verein für die Zukunft gerüstet. Quelle: Foto: Maxwitat

Dass es auch ohne den Visionär und Macher Egon Schmitz- Hübsch mit dem „Verein für Kunst und Kultur zu Travemünde“ und seinem künstlerischen Aushängeschild, der Wind-Art-Ausstellung, zukünftig weitergeht, konnten sich viele Travemünder nicht so richtig vorstellen. Dies bestätigt auch Uwe Hildebrandt, der Anfang August als neuer Vereinsvorsitzender gewählt worden ist. „Die Skepsis war nicht ganz unbegründet. Zuerst hatten wir tatsächlich die Sorge, dass wir nach vier Wochen Schluss machen müssen“, gesteht er ein, „doch jetzt haben wir uns als neuer Vorstand sowohl einen Überblick verschafft als auch eine neue Struktur geben können. Und es geht mit voller Kraft weiter.“

Wichtige Voraussetzung dafür sei, dass der Verein seine Heimat in der „Alten Vogtei“ am Fährplatz trotz Pächterwechsel behalten dürfe. Auch der mittlerweile in einen Biergarten verwandelte Innenhof sei weiter als Skulpturengarten für Wind-Art-Exponate nutzbar, so die Zusicherung, die Hildebrandt erhalten hat. „Ein echter Hingucker wird demnächst noch auf dem Fährplatz aufgebaut, die Windpyramide“, merkt Frank Wuschke, zweiter Vorsitzender, an. Die ursprünglich geplante Höhe von über viereinhalb Metern sei zwar vom Genehmigungsverfahren zu aufwendig, aber drei Meter seien ja auch noch recht stattlich für ein Ausstellungsstück.

Nach Wuschkes Angaben wird die Stahl-Glas-Konstruktion durch die Zusammenarbeit des Künstlers Gerhard Schmidt mit der Landesberufsschule auf dem Priwall sowie mit der Schule am Meer entstehen.

Langfristig will der Verein die Zahl der Wind-Art-Exponate von aktuell 13 auf bis zu 25 noch erhöhen. „Wir wollen schließlich getreu dem Leitsatz des Wind-Art-Begründers weiterhin etwas in Travemünde in Bewegung setzen“, betont Hildebrandt. Auch zum Hansetag im Mai 2014 sei bereits eine konkrete Veranstaltung des Vereins, der derzeit knapp über 60 Mitglieder hat, geplant. „Wir werden mit der Priwallfähre ,Berlin‘ als Travemünde- Botschafter mit einer illustren Runde samt Künstler an Bord die Trave aufwärts bis zur Hubbrücke fahren und dort an Deck zu Aktionen einladen“, erklärt der Vereins-Vormann. Insgesamt zieht er das Resümee: „Wir sind gut aufgestellt für die nächsten Jahre.“ mho

LN

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