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22:30 15.11.2017
Die Preisträger im Audienzsaal, v. l.: Tobias Wissel, Elinor Tzvi-Minker, Johanna Schuchardt, Christian Hoffmann, Jian Lei. Quelle: Foto: Guido Kollmeier

Insgesamt wurden fünf Preise verliehen. Den Otto-Roth-Preis für eine herausragende Promotion im Bereich Medizin bekam Dr. Johanna Schuchard. Ihre Dissertation fertigte sie von 2013 bis 2015 am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie an und wurde hierfür 2013 durch das Stipendium „Exzellenzmedizin“ der Medizinischen Sektion der Universität gefördert. Sie nahm im Tierversuch Arzneistoffe unter die Lupe, die in der Therapie von Bluthochdruck und Herzschwäche klinisch etabliert sind. Derzeit befindet sich die Assistenzärztin in der fachärztlichen Weiterbildung zur Hals-Nasen-Ohren- Ärztin im Krankenhaus St. Joseph- Stift in Bremen.

Dr. Tobias Wissel wurde der Bernd-Fischer-Preis für eine herausragende Promotion im Bereich MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zugesprochen. Von 2011 bis 2016 promovierte er an der Uni- Graduiertenschule und am Institut für Robotik und Kognitive Systeme. In seiner Arbeit beschäftigte sich der Diplom-Ingenieur intensiv mit der Entwicklung eines neuartigen Systems zur Bewegungsverfolgung am Kopf für die Strahlentherapie von Kopftumoren. Aus der Projektarbeit sind schon mehrere Patente sowie einsatzfähige Prototypen entstanden.

Dr. Jian Lei konnte sich gestern Abend über den Universitätswissenschaftspreis freuen. Der Molekularbiologe überzeugte durch eine hochrangige wissenschaftliche Publikation, die sich mit der Aufklärung der dreidimensionalen Proteinstruktur eines Zikavirus-Enzyms befasst. Seine Arbeit schafft die Grundlagen für die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung dieser Virus-Infektionen.

Die drei bisher genannten Preise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert.

Der Lehrpreis der Universität ging an Dr. Christian Hoffmann. Er wurde damit für das Konzept des Wahlfaches „Ethik innovativer Technologien“ ausgezeichnet, das im vergangenen Wintersemester erstmals im Rahmen des neuen Studienganges „Robotik und Autonome Systeme“ durchgeführt wurde. Künftig wird das Seminar im fächerübergreifenden Wahlpflichtkatalog für alle Studiengänge angeboten. Hoffmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Medizinische Elektrotechnik der Universität und Studiengangskoordinator. Der Universitätslehrpreis wird seit 2016 verliehen und mit 3000 Euro dotiert.

Der mit 5000 Euro dotierte Renate-Maaß-Forschungspreis wurde an Dr. Elinor Tzvi-Minker verliehen. Der Fokus ihrer Arbeit liegt in dem Verständnis der Gehirnprozesse, auf denen motorisches Sequenzlernen aufbaut. Sie verwendet mathematische Modelle, in die neurophysiologische Signale aus Elektroenzephalographie (EEG) und funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) einfließen.

mho

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