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Lübeck Dinges-Dierig will Ausbau des Schienennetzes
Lokales Lübeck Dinges-Dierig will Ausbau des Schienennetzes
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20:17 17.09.2013

Neue Schienenwege in der Region Lübeck und eine Ostumgehung Hamburgs für den Autoverkehr fordert die Lübecker CDU-Bundestagskandidatin Alexandra Dinges-Dierig. Diese Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen seien für Lübeck von entscheidender Bedeutung, wenn die feste Fehmarnbeltquerung vollendet ist. Ohne diese neuen Verkehrswege drohe Lübeck ansonsten zur „Transitstadt“ zu werden.

Die Hansestadt habe zwar mit ihrem Hafen, dem Airport und zwei Autobahnen gute Voraussetzungen, von der festen Fehmarnbeltquerung zu profitieren. „Doch die Schienenführung ist unzureichend“, kritisierte Dinges-Dierig. Die einzige elektrische Trasse führe durch Lübeck hindurch und direkt nach Hamburg. Ähnliches gelte für die Straße. Die A 1 werde für den Autoverkehr absehbar immer unattraktiver, da das Nadelöhr Hamburg sich verdichte. Die Region Lübeck brauche neue Verkehrswege. Dinges-Dierig tritt für einen zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Lübeck—Bad Kleinen und deren Elektrifizierung ein. Dieser Ausbau sei eines der ältesten „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ und eines der letzten, die immer noch nicht umgesetzt worden seien. Dinges-Dierig: „Durch die östliche Umfahrung Hamburgs verbessert sich Lübecks Ausgangslage erheblich.“ Güter würden dann über Lübeck umgelenkt und der Hafen „deutlich besser an potenzielle Zukunftsmärkte angebunden“. Denn mit dieser Trassenführung hätte zum Beispiel das Volkswagenwerk in Wolfsburg für den Pkw-Umschlag eine direkte Verbindung zum Lübecker Hafen.

Beim Ausbau der Straßen-Infrastruktur hält Dinges-Dierig eine Ostumgehung Hamburgs für unablässig. Die Politikerin bringt den Ausbau der B 404 und damit die Verlängerung der A 21 ins Gespräch.

„Diese Ostquerung Hamburgs muss kommen“, fordert die Politikerin, die auch für den Weiterbau der A 20 und eine westliche Elbquerung eintritt. An einen mittelfristigen Weiterbau der A 20 über die A 7 hinaus glaubt sie aber nicht. Der Ausbau der A 21 sei schneller zu realisieren, sei mit Kosten von etwa 400 Millionen Euro weniger als halb so teuer wie der Weiterbau der A 20 und habe einen „großen Effekt“. Mit der Ostumgehung Hamburgs würden sieben bestehende Autobahnen zu einem leistungsfähigen Netz verknüpft und das Nadelöhr Hamburg erheblich entlastet. Lübeck würde davon großen Nutzen haben, ist Dinges-Dierig überzeugt. Denn die hiesige Region Lübeck wäre bei einer derartigen Verkehrsinfrastruktur ein „extrem attraktiver Standort“ für Unternehmen — vor allem aus der Logistikbranche.

Nachdrücklich tritt die Politikerin auch für den Ausbau des Elbe- Lübeck-Kanals ein, der die einzige Anbindung des Binnenwassernetzes an die Ostsee sei.

tt

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